Trailsonntag Nähe Laupheim

So Leute,heute mal wieder eine kleine Trailzusammenfassung vom Hörensagen.

Das Wetter,kalt aber soweit für Mitte März ganz normal, wenigstens kein Regen.

Bernd mit Carina im Schlepptau hatte Schwierigkeiten das angepeilte Gelände zu finden....Das fing ja schon mal gut an....😉 Alle anderen standen schon in den Startlöchern und hofften,dass Bernd doch noch um die Kurve kommt....

Er kam und los ging's.. .

Es waren heut am Start 

2 Labrador

1 Parson

1 Bodequero

1 kleine scheue Rumänin

1 kleiner fleissiger Rumäne

1 spanische Seniorin

1 griechische heißblütige Labimixhündin

2 Labrador Ladys

1 kernige Jackyhündin

2 Pinscher Burschen

1 Mali Mix

1 Prager Rattler

1 spanischer Mini-Mix

 

Drei Trainer und eine Gastversteckperson,der übrigens sehr gerne öfters kommen darf.😉👍

Das Gelände bot Wald,Hecken,Kreuzungen und einen sehr verlockenden kleinen See mit einem perfekten Halbinselchen für das " Opfer"....

Unsere Hunde,blutige Anfänger,Fortgeschrittene und unsere Streber schlugen sich alle prima.Kein Einziger brachte seinen Führer zur Verzweiflung.....Alle arbeiteten motiviert,zügig und erfolgreich im Bereich ihres Trainingstandes.

Aber alle unsere Wasserratten zügelten ihre Schwimmlust wärend dem Suchen ,obwohl es dem Einen oder Anderen sichtlich schwerfiel....Nach der Arbeit folgte dann das Vergnügen und es wurde ausgiebig geplanscht und um die Wette geschwommen! 

Marion war heute nicht dabei,sie muss ihrem verletzten Bein noch ein paar Tage Ruhe gönnen.....Tino fungiert als gewissenhafte Pflegekräfte!🤣 Schnelle Besserung!

Das selbe gilt für Robbe.Möge die verfluchte Männergrippe bis zum nächsten TRAILSONNTAG endlich vollends niedergerungen sein....😉

 

 


Trailtraining am 03.03.2019, Festplatz Bad Schussenried

Bad Schussenried ist ja zum Glück nicht nur für seine Kliniken für Menschen mit körperlichen und seelischen Defizite bekannt, sondern auch für seine schöne Umgebung. Darum haben wir uns schon vor einer Weile den Festplatz dort als Ausgangspunkt für schöne, lange und auch knifflige Trails ausgeguckt. Heute haben wir dort mal wieder nach dem Rechten geschaut und siehe da … wir hatten Glück … ein Zirkus hatte sein Zelt dort aufgeschlagen und konnte so mit seinen Tieren ,als willkommene Ablenkung dienen. Aber dazu später.

Zu gewohnt früher Stunde haben sich 12 von unseren Spürnasen mitsamt Leinenträgern dort eingefunden, um zu schauen, wen es diesmal zu suchen galt. Anja hatte ihren Kollegen Daniel mitgebracht (ganz neu für unsere Hunde; vielen Dank fürs Kommen und keine Berührungsängste auch mit Riesenfelltieren haben) und Jitka wurde von Volker (ein inzwischen schon sehr geliebtes sabber- und schmusegewohntes Opfer; auch Dir ein herzliches Dankeschön fürs Hinhalten...) begleitet. Robbe und Bernd legten dann auch gleich die beiden ersten Trails parallel, so dass wir sofort starten konnten. Beide Trails schön lange und jeweils in einen der anliegenden Schulhöfe, so dass viele Spuren auszusortieren waren. Hinzu kam noch ein böig auffrischender Wind, der unseren Spürnasen aber nicht viel Probleme machte.

Für diesen Trail kann man laut Robbe den Streberpokal getrost an Karla überreichen, die super spurtreu und sauber ihr „Opfer" fand. Aenny, Luke und Nino liessen sich aber auch nicht lumpen und machten kurzen Prozess.

Tino liess sich diesmal nicht ablenken, obwohl Aenny gerade von ihrem Trail zurückkam und ein feines Mädel ihm immer für ein kleines Spielchen willkommen ist. Nein, diesmal nur kurz gewunken und brav weitergearbeitet. Freier Platz, Treppenabgang alles kein Problem. Nur der Durchgang von der Bushaltestelle zum Schulhof verleitete ihn (wohl wegen der Windverhältnisse) zu einem kleinen Umweg, bevor er zielstrebig auf sein Opfer zuschob und es freudig anzeigte (nicht selbstverständlich für mein Fleckvieh).

Moti lief seinen Trail gewohnt ruhig und gründlich und Hannibal zeigte wie man das als Rountinier macht. Aber unser kleiner Guinness überraschte seine Chefin total … er zog an der Leine und liess sie mal so richtig laufen auf dem Trail. Siehste Sandra, Guinness macht das richtig gut.

Loony, heute zur Abwechslung mal mit Ulli im Schlepptau, schenkte dieser das allerschönste Abbruchverhalten, indem sie sich sobald die Spur endete auf dem Absatz umdrehte und neben Ulli ins Sitz ging. Ja, Robbe langes Training lohnt sich ;)). Sammy fiel durch ein wunderschönes, ruhiges Arbeiten auf, was uns für das Team Trixie / Sammy sehr freut.

Danach kurzes Päuschen und weil der Wind immer stärker wurde ,gleich den nächsten Trail, schön ums Zirkusgelände rum gelegt. Petzie bekam ein wirklich gemütliches Plätzchen im Gestrüpp am Gartenzaun mit schön Sonne und Null Wind. Da liess es sich entspannt aushalten. 😊An diesem Trail war knifflig, dass es starke Windböen gab, wir an vielen Tieren (Kamele, Pferde, Ponies und ein Esel) vorbei mussten und der grösste Teil der Strecke Auslaufgebiet für Schussenried zu sein scheint. Trotz allem haben sich unsere Hunde gut geschlagen und Petzie in ihrem Versteck immer wieder aufgestöbert. Hannibal nahm zwar die Strecke aussenrum, aber bei den Windverhältnissen legitim und er war so sicher auf den Pfoten unterwegs, dass wir ihm vertrauten und nicht enttäuscht wurden. Klasse Jitka, dass Du ihn hast machen lassen. Moti musste unterwegs mal kurz den Trail beiseite lassen und überprüfen, was das für riesige Fellberge am Wegesrand waren … Kamele … wer kennt das hier schon … da muss man schon mal genauer hinschauen. Aber dann, genau dort wieder anknüpfen, wo man aufgehört hat und sicher ans Ziel. Pee-Wee dankte seinem Herrchen die etwas längere Wartezeit mit einem kleinen Ausflug in die Umgebung, aber führte Bernd dann doch zielstrebig ans Ziel. Tino liess sich von den verschiedenen Tieren am Wegesrand nicht ablenken, die einschlägigen Pipiecken waren viel interessanter, nachdem er dann schon recht früh ausgemacht hatte wohin er musste. Allerdings liess ihn seine Olle nicht in Ruhe Pipi-mails lesen, so dass er ihr

einen kurzen Ausflug in die falsche Richtung verpasste. Aber … tja Freundchen … sie kam Dir diesmal recht schnell auf die Schliche und so gings dann Ruck-Zuck zu Petzie und damit zur leckeren Belohnung. Sammy startete ruhig auf diesen Trail, schaute kurz wer da so alles hinter Gittern rumstand und zeigte dann den Kamelen, dass ER hier der Chef ist und warf mit Grasbüscheln um sich. Dann aber schnell zum Opfer und seine Belohnung kassieren. Gut gemacht ihr Beiden. Parallel noch ein schöner Trail, gelegt von Robbe, mit Differenzierung am Schluss für Tara, Loony, Nino, Aenny und Luke. Das Differenzieren müssen wir noch üben.....😉

Wobei Nino das macht, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Toll kleiner Mann. 😊

Loony fand gewohnt sicher, mit Ulli im Schlepp, nur das Differenzieren ist halt nicht so ihr Ding......Aenny und Luke erwiesen sich auf diesem Trail als die Oberstreber (beide noch im Anfängerstatus). ....😗Noch nie differenziert und den gleichen Trail wie die erfahrenen Hunde. Wie, da steht noch einer … egal, Anja DU bist die Richtige, mit einem Nachdruck, gut dass der Kieshaufen schon richtig fest war. Luke liess alle links liegen, denn nur bei Anja gibt’s die Belohnung. Tja, Petzie … da haben 2 ihre Bestimmung gefunden. Dummyarbeit ist nicht halb so lustig.😊

Alles in allem mal wieder ein richtig schöner Trailsonntag, auch das Wetter, das der Wettervorhersage zum Trotz ganz in unserem Sinne und wirklich angenehm war. Alle Hundeführer haben wieder eine gute Figur gemacht und halfen mit, dass wir zügig und doch entspannt arbeiten konnten. Vielen Dank an alle dafür. Gerold übernahm das Catering mit leckeren Butterbrezeln und Berlinern, grosses Lob … schön mitgedacht.😉😄

Vielen Dank auch an unsere „Opfer", die sich jedesmal bereitwillig hergeben und geduldig auf Bänkchen, an oder unter Hecken oder gar an zugigen Ecken ausharren. Ohne Euch wären diese Trailsonntage nicht mal halb so schön.


Trailtraining am 17.02.2019, Sportplatz Warthausen

Was gibt es schöneres, als am Sonntag morgen bei allerschönstem Wetter und leichten Frost mit gut gelaunten Menschen und Hunden in den Tag zu starten ???

So entspannt wie selten konnten wir unser Trailtraining am vergangenen Sonntag recht pünktlich mit unseren 13 Spürnasen starten. Drei davon waren Neulinge in den verschiedensten Motivationslagen, von „Hmmmm … ich weis noch nicht ob ich das machen mag (Ruana)" über „Fffft … Brandblase quer über die Hand … schneeeeellll da geht’s lang (Easy)" bis „Jaaaa … suchen … essen (Arvi)".

Erster Trail von Robbe gelegt, Uli als Versteckperson (bekam sogar ein schönes gemütliches Plätzchen an der Sonne), von allen Hunden souverän gemeistert, trotz Kreuzung mit Pipiecke und Übergang von Frost in Sonne. Unsere beiden „Neustreber" Aenny und Luke wurden ihrem Ruf gerecht und haben diese Klippen meisterlich genommen. Kann das sein Petzie, dass ihr vielleicht schon lange heimlich geübt habt ???😄😉

Zweiter Trail von Bernd gelegt, mit Anja als Versteckperson (pfiffiges Versteck … toll für Bilder). Auch hier bewiesen alle Teams, dass sich das ständige Frühaufstehen zum trailen lohnt. Es ist einfach immer wieder toll zu sehen wie Hund und Hundeführer miteinander lernen und zusammenwachsen. Ja, Petzie so sieht das aus, wenn Luke abbricht. „Ich geh hier nicht weiter … da gibt’s nichts zu riechen. Geh wo anders lang." Loony und Karla gewohnt routiniert und sicher, zwar bleibt immer noch Zeit aussergewöhnlichen Leckereien nachzuspüren (gell Karla), was auch immer da den Hang runter am Bach lag, aber auch das kann nach freundlicher Erinnerung durch Uli zu Gunsten des Opfers ignoriert werden, denn dort gibts die echten Leckereien. Sogar Tino, der ja sonst immer wie eine ganze Huskymeute am Schlitten zieht, ging diesen Trail ruhig und konzentriert, am Ziel extra vorsichtig in die Röhre, denn DAS kannten wir noch nicht und es war dann schon ein bisschen gruselig für den sonst so ungestümen Riesen. Auch Fortis konnte zeigen, dass er schöne Fortschritte gemacht hat und bewies seiner Führerin, dass eine kürzere Leine viel mehr Zeit lässt, sich auf den Hund und seine Arbeitsweise zu konzentrieren. Mich freut es für die beiden, dass die Zusammenarbeit immer besser klappt und der triebige Kerl seine Energie in sinnvolle Bahnen lenken lernt.

Dritter Trail vom Marion gelegt, mit Karin als Versteckperson. Dieser Trail war jetzt nicht so besonders anspruchsvoll, aber man konnte schön die Arbeitsweise unserer Hunde beobachten und einigermassen sehen, wie spurtreu sie doch arbeiten. ALLE haben an der gleichen Stelle den Weg gekreuzt, an der wir es beim Legen des Trails taten, und haben schön das Gelände genutzt, um den bestmöglichen Geruch zu erhalten (der Wind kam vom Bach in Richtung Sportgelände über die Spur), so dass alle am Sportplatz entlang liefen so lange das Gelände weit offen in diese Richtung war und wir beim Legen des Trails auf hartem Boden gelaufen sind. An der Stelle, wo wir ins Gras gewechselt sind, haben alle Hunde den Weg gekreuzt und liefen ab da genau auf der Spur im Gras. Am Ziel kam von jedem eine einwandfreie und eindeutige Anzeige, auch Pepino, der bekanntlich ja ganz Pinscher ,Menschen nicht so gerne direkt anläuft, sass (nach 2x auf und ab laufen) schön vor und nahm seine Belohnung freudig vom Opfer entgegen.

Es blieb dann sogar noch mehr als genug Zeit übrig, um nach langem mal wieder eine Übung mit einem mehrfach kontaminierten Geruchsartikel zu machen. Dabei wurde ein Opfer auserkoren und dessen Geruchsartikel von allen Beteiligten gründlich betatscht. Etliche unserer Hunde haben diese Übung noch nie gemacht und so war es interessant zu sehen, dass auch sie genau verstanden haben, was ihre Aufgabe ist. Dabei konnte sogar Pee-Wee seinen an sich mit allen Wässerchen gewaschenen Führer nochmal richtig überraschen. Auf Robbes Kommentar „Der sieht nicht aus, als ob er wirklich Bock hätte." Ging Pee-Wee ab wie der geölte Blitz, so dass Bernd nur noch seiner Leine hinterherrennen konnte, die ihm trotz Knoten am Ende einfach durch die Finger geflutscht ist....Unterschätze niiiiemals einen Terrier😄. Marion und Tino haben dann noch allen gezeigt, wie man sich nicht über den Hund beugen soll, wenn man ihn anriechen lässt, weil es sonst eins auf die 12 gibt und man mit feuchten Augen auf den Trail geht. Also Leute NICHT nachmachen, tut sehr weh und macht die Zusammenarbeit kurzfristig sehr undurchsichtig.

Alles in Allen mal wieder ein sehr schöner, lustiger und motivierender Trailsonntag mit Euch. Ich für meinen Teil bin schon gespannt, wie sich die Anfänger weiter entwickeln und freue mich jedesmal über die Fortschritte bei den erfahreneren Teams. Dass unsere Hunde ein Haufen unschlagbarer Clowns und Charakternasen sind, haben wir ja schon immer geahnt. Aber diese Trailtage beweisen es immer wieder, man kann auch mit viel Spass und Freude effektiv arbeiten. So soll es bleiben und daran werden wir schön weiter arbeiten.

Also nochmal Danke an alle, die gekommen sind und weiter fleissig kommen werden. Da lohnt es sich doch am Sonntag auch mal etwas früher aufzustehen.😉😊


Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht 1. Trailsonntag im Februar

Kleine Gruppe, schöner Trail: Am heutigen Sonntag, den 3.2.19, sind insgesamt fünf Teamworker in der Nähe von Maselheim zusammengekommen. Wir hatten so den Luxus innerhalb von zwei Stunden mit den je 3 Trails von insgesamt 6 Hunden durch zu sein. Alle waren top motiviert.

Es fiel bei Wind ein leichter Schnee, der zeitweise in Schneeregen überging. Alle Hunde und Hundeführer haben eine tolle Leistung gezeigt. Durch die kleine Gruppe wurden Absprachen schnell umgesetzt, es wurde bei Trails der Anderen mitgelaufen und die Hunde waren eifrig am Suchen.

 

Das erste Versteck war auf einem Hochsitz. Durch ein kleines Versäumnis war das erste Opfer versteckt, aber kein Gegenstand zum Anriechen hinterlegt. Die kreative Lösung war: Anriechen am Auto-Türgriff. Etwas wirklich Neues, das aber wunderbar angenommen haben. Alle Hunde auf diesem Trail haben zuverlässig angerochen, gesucht und gefunden. Auch wenn das Anzeigen etwas schwer fällt, wenn das Opfer doch ein paar Meter höher in der Luft sitzt. Phoebe und Anny waren sogar kurz davor, die Leiter zu erklimmen. Aenny als Neuling hat sich heute als Streberin erwiesen. Ein Frauenpower-Team!

 

Der nächste Streich war ein Versteck in einer kleinen Baumgruppe. Mancher Hundeführer waren so eifrig dabei, dass sie an einer Stelle nicht die Treppe nahmen, sondern dem Hund blindlings über einen kleinen Abhang folgten. Notiz an den Hundeführer: „Anderer Weg!“. Sicherheit geht vor.

 

Luke wurde mit einer Runde Spaßtrails auf Trab gehalten. Fraule könnte sich eigentlich Skier umschnallen, dann müsste der kleine Ochse nicht so arg ziehen, um schneller an sein Ziel zu kommen. Gut gemacht, ihr zwei! Da macht es auch dem Publikum ehrlich Spaß beim Zusehen.

 

Abschließend gab es noch einen Spaßtrail mit allen Hunden, der über eine Brücke mit Gitterboden führte. Selbst Hunde, die sonst nicht darüber gehen, hatten den Ehrgeiz, das Opfer zu finden und erreichten zielstrebig das Ziel.

 

Es war heute eine nette kleine Gruppe und der neue Trailort hat uns gut gefallen. Danke an Simon, der uns diese Ecke gezeigt hat. Bei besserer Witterung oder gar im Sommer wäre eine anschließende Einkehr in der Heggbacher Mühle, die nur einen kurzen Spaziergang entfernt ist, ein willkommener Abschluss.

 

 

Trailsonntag 20.01.2019 Parkplatz Kaufland Biberach

Neues Jahr … Neue Trailrunde.

Zur Einstimmung auf das Neue Trailjahr trafen wir uns mal wieder auf dem Parkplatz beim Kaufland in Biberach.

-5,5 °C und leicht ausfallender Nebel. Also bibberkalt, aber ein dick eingemummtes und trotziges (dem Wettergott gegenüber) Häufchen Teamworker samt hochmotivierter 4Beiner.

Wegen der Temperaturen wurde nicht lange gefackelt, der erste Trail gelegt und unser „neues professionelles Opfer" Volker versteckt. Mein Dank gilt Volker ganz besonders, da er sich auf seine Rolle wirklich bestens vorbereitet hatte und auch sehr geduldig ausgeharrt hat und jeden unserer Hunde freudig empfangen hat. Seine ruhige Art wissen wir sehr zu schätzen und würden uns freuen ihn ab jetzt öfter dabei zu haben (Tino liebt ihn … und das will was heissen bei „fremden Männern").

Kurz und gut der erste Trail wurde von allen Hunden souverän geliefert, besonders zu erwähnen NINO, der, für mich eigentlich nicht überraschend, am spurtreusten und durch seine sorgfältige Art schnellster am Ziel war. Toll was Du leistest kleiner Mann. Auch der Hundeführer hat seine Arbeit gut gemacht. Er liess Nino seinen Job machen und hat ihn durch korrektes Leinenhandling unterstützt.

Hannibal, unser kleiner Senior, hat auch mal wieder bewiesen, dass Bedächtigkeit der beste Weg zum Ziel ist (man findet dabei sogar noch besondere Leckereien im Schnee … roher Hühnerfuss … eine absolute Delikatesse … zumindest in China; er hat ihn aber brav abgeliefert und motiviert weiter nach Volker gesucht).

Ansonsten waren alle auf diesem Trail gewohnt eifrig und konzentriert bei der Sache. Noch zu erwähnen ist, dass Guinness nach seiner Futterumstellung beim trailen sehr viel konzentierter und sicherer unterwegs ist. Aber auch wieder mehr Zeit hat seine Schlitzohrigkeit auszuleben. Er lässt seine Hundeführerin am Ziel gerne mal ein bisschen zappeln, bis er das längst gefundene Opfer offiziell anzeigt. Aber auch Sammy, unser kleiner Hektiker ist viel ruhiger und souveräner geworden, so dass der Spass beim trailen für Hundeführerin und Hund wieder im Vordergrund stehen kann.

In der Zwischenzeit durfte Aenny nochmal unter Beweis stellen, dass sie ganz schön aufdrehen kann und mit dem Mantrailing eine Beschäftigung gefunden hat, die ihr Spass macht und die ihre Hundeführerin schön auf Trab hält. Auch ihr Lebenspartner Luke durfte mal ins Trailen reinschnuppern und siehe da, auch er hat Spass daran gefunden. Nun denn liebe Petzie … gute Schuhe und laaaange Arme …

Nach kleiner Kaffee- und Teepause, danke an unseren Teamworker Neuzugang Karin (die sich ums Catering gekümmert hat), ging es dann auf einen 2. kurzen und knackigen Trail.

Auf dem Rückweg hiervon, ging die freudige Meldung von Motis Hundeführerin ein „Moti wurde mit Nino verglichen" … tja, was soll man dazu sagen … lauter Streber. Aber auf jeden Fall ein grosse Lob, denn Moti ist noch nicht sehr lange dabei.

Den 2. Trail legten auch alle Hunde wieder sauber und motiviert ab, fanden ohne grössere Umwege das Opfer und konnten dann zufrieden und müde in ihren jeweiligen Autos verstaut werden.

Aenny, die hier ihren ersten „richtigen Trail" ging, hat wunderschön gezeigt wie eingespielt das Team Aenny/Petzie ist und dass es die richtige Entscheidung war, das Dummygedöns an den Nagel zu hängen, um Menschen zu suchen und dafür auch noch Leckereien zu kassieren.

Als Abschluss gab es dann noch einen 3. Trail für Trailleger und Opfer aus dem 2. Und 1. Trail, so dass jeder Hund mindestens ein Erfolgserlebnis hatte. Auch hier haben alle professionell gesucht, gefunden und nichts liegen lassen, was nicht irgendwie verwertbar gewesen wäre (Loony’s Fund auf dem Fressnapfparkplatz … ein Kauknochen … aber auch sie gab das gute Stück ohne Widerrede ab und nahm mit dem Opfer vorlieb).

Alles in allem ein harmonischer und gelungener Auftakt ins Neue Jahr, mit guten Aussichten auf spassige Trails und interessante Begegnungen am Rande.

Einziger Kritikpunkt, aber das kommt von mir hiermit zum allerletzten Mal (Ich hab schon Fransen am Mund deswegen) … Flankenmann und Mitläufer …

Die Aufgaben des Flankenmannes sind nachzulesen in „Aufgaben des Helfers" in den Dateien in Teami Trail.

Petzie Du musst Dir das noch nicht so sehr zu Herzen nehmen, da Du bisher fleissig mitgelaufen bist und dabei schon eine ganze Menge abgeschaut hast.

Für alle anderen gilt nach wie vor mein Spruch „Man lernt auch aus den Fehlern von anderen und sieht, wenn man nicht direkt am Hund hängt vieles, was einem sonst verborgen bleibt."

So, damit nochmal ein herzliches Danke an alle Beteiligten fürs der Kälte trotzen, gut gelaunt sein, motiviert gesucht haben, als Opfer in der Kälte ausgeharrt haben, fürs Catering, ach und überhaupt fürs dabeisein und teamworken.