Trailsonntag 09.06.2019, Schweinestall Birkenhard

Heute mal ganz früh 8.30 Uhr treffen, um gemeinsam zum Trailort zu fahren. War schon sehr früh am Sonntagmorgen ...

Aber wir konnten motiviert und pünktlich starten.

Erster Trail von Bernd gelegt, mal wieder auf neuem Gelände und mit vielen leckeren Gerüchen und neuartigem Ambiente.

Phoebe wie immer ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Umschweife zum Opfer.

Luke gewohnt motiviert und eifrig, man merkt noch, dass die Erfahrung fehlt, aber dafür super gemacht.

Aenny schön sicher in der Suche, aber nie abgeneigt ein kleines Probiererle am Wegesrand mitzunehmen, liess sich vom Versteck hinter der Mauer nicht beirren und fand den richtigen Weg.

Tino nahm die Spur auf und lieferte diesen Trail (recht ungewohnt) ruhig und routiniert ab. Diesmal keine Hektik und somit kein Überlaufen. Ja, so langsam macht sich die Erfahrung bemerkbar mein Grosser.

Der zweite Trail, von Marion gelegt, musste leider nach nur drei Absolventen abgebrochen werden, da im Gelände die Blutsauger nur so vom Himmel fielen und Evi fast aufgefressen hätten. Die 3, die diesen Trail jedoch laufen konnten, liessen sich nicht beeindrucken.

Moti, für seine Begriffe sehr energisch am Start, kämpfte sich durchs Unterholz und fand Evi fast schon in Rekordzeit.

PeeWee schnell und zielsicher machte diesmal keinen Umweg, sondern führte Bernd auf direktem Weg ans Ziel.

Phoebe liess sich durch den sehr nette Jäger, der dieses Revier betreut, auf einen kurzen Umweg verleiten, denn es hätte ja sein können, dass dieser dem Wild etwas hingestreut hätte, was ihr auch geschmeckt hätte. Nach kurzer Ermahnung aber schnell zurück auf dem Trail und bei Evi die Belohnung abgeholt.

Hierauf wurde Evi umgesetzt in ein zeckenfreies Versteck, das doch für alle eine kleine Herausfoderung parat hatte. Es galt nämlich einen Absatz von ca. 60-70cm. zu überwinden, und die Versteckperson in einem dunklen Gang aufzuspüren.

Von allen sauber und ohne Probleme bezwungen, auch wenn einige unterwegs noch die Zeit hatten Mauselöcher zu kontrollieren. Es liess sich jedoch keiner so weit ablenken, dass er das eigentliche Ziel vergessen hätte.

Noch ein letzter Trail für unsere Versteckperson Evi und Aenny, die wegen einer Verletzung den letzten Trail nicht gehen durfte und schon war der Sonntag vormittag vorbei und unsere Spürnasen zufrieden und müde auf dem Heimweg in einen gemütlichen Restsonntag.

Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie unsere Hunde jede Herausforderung annehmen und die Aufgaben, die sie gestellt bekommen, lösen. Jeder auf seine Weise und in seinem Tempo, aber mit hervorragender Motivation und Begeisterung. Auch die Fortschritte, die jedes einzelne Team von Trailsonntag zu Trailsonntag zeigt, geben uns Trainern das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein und Hund und Hundeführer wertvolle Gemeinsamzeit zu verschaffen. Drum bleiben wir hartnäckig und lassen uns gemeinsam den Wind um die Nase wehen.

.....mit Opferkamera aufgenommen....😉😊


Trailsonntag 26.05.2019, Habisreutinger Biberach

Superwahlsonntag und … natürlich Trailsonntag für uns. Damit auch jeder von uns seiner staatsbürgerlichen Pflicht nachkommen konnte legten wir den Beginn auf 9.30 Uhr. Beginnen durften wir pünktlich und wie immer hoch motiviert.

 

Erster Trail von Robbe gelegt mit Trixie als Versteckperson, über Parkplätze und Wiesen, vorbei an Containern mit schönen Versteckplätzen zum gemütlichen Platz an der Sonne. Alle Hunde starteten mit Begeisterung und begrüßten unsere Versteckperson freudig. Cola, die eine längere Pause eingelegt hatte, zeigte dass sie absolut nichts verlernt hatte. Sie liess sich nicht beirren und marschierte ohne Umwege zum Ziel. Nino, gewohnt sicher und schnell unterwegs, fand seinen Weg zu Frauchen Trixie in Rekordzeit. Der kleine Mann wird immer schneller. Aber bleibt doch gründlich in der Suche. Respekt. Loony ebenso routiniert und zuverlässig, war kaum langsamer. Karla dagegen nahm gleich die Abkürzung und war so die Königin auf diesem Trail.

Guinness unser liebenswerter Franzose mit den österreichischen Wurzeln überraschte sein Frauchen mit Zug auf der Leine und unbeirrtem Vorwärtsdrang. Klasse Burschi, genauso läuft das beim Trailen und wir habens immer gewusst, DU KANNST DAS.

Tino, der diesen Trail als Erster ging, musste mal wieder einen kleinen Umweg nehmen um sich zu vergewissern, dass seine Chefin auch wirklich gut bei Kondition ist. Zurück auf der Spur war er aber fast nicht mehr zu bremsen und ließ keinen Zweifel aufkommen, wo das Versteck war. Nach kurzer technischer Pause, ging es auf den zweiten Trail, ebenfalls von Robbe gelegt, mit Marion als Versteckperson. Gleiches Versteck, anderer Weg. Auch hier wieder von allen Hunden sauber gelöst, trotz großer, befahrener Kreuzung und böigem Wind. Als Abschluss noch ein kleiner 3. Trail mit einer Differenzierung als Abschluss. Hier konnte unser Guinness zeigen, dass auch in ihm ein Mantrailherz vom allerfeinsten schlägt. Seine Differenzierung konnte besser nicht sein. Jungs und Mädels, das hättet ihr sehen sollen und euch eine Scheibe von dem Kerlchen abschneiden können. Genauso und nicht anders muss das laufen. Das „falsche“ Opfer links liegen lassen (aber sowas von) und ohne Umschweife zum „richtigen“ Opfer.

Tino, musste hierbei nochmal genau überprüfen, welches Opfer denn das „richtige“ war und machte aber für seine Verhältnisse dann eine eindeutige Anzeige, obwohl das Opfer männlich war.

Sammy löste seine Aufgabe mit Bravour und konnte sich mit einer zufriedenen Hundeführerin in den Restsonntag verabschieden. Alles in Allem mal wieder ein feiner Trailsonntag mit motivierten Teams. Da wir diesmal nur eine kleine Gruppe waren, konnten wir schön lange Trails gehen und uns wirklich Zeit lassen. Das soll aber auf gar keinen Fall heißen, dass wir ab jetzt nur noch in Homöopathischen Dosen unterwegs sind. ALLE unsere Trailteams sind jederzeit willkommen. Wir bleiben immer schön dran und halten die Nase in den Wind und auf den Boden.


Trailsonntag 12.05.2019, Parkplatz Globus Laupheim

Auch diesesmal hatte der Wettergott ein Einsehen und liess zwar nicht die Sonne scheinen, aber auch regnen liess er es nicht, so dass wir mit unseren Spürnasen einen arbeitsreichen Vormittag verbringen konnten.

Zuerst versteckte Robbe Anjas Kollegen Daniel (lieber Daniel nochmal herzlichen Dank, dass Du dich zur Verfügung stellst, in dunkle Ecken kriechst und dich von unseren Hunden anspringen und abschlabbern lässt).

Tino durfte diesen Tail als erster gehen und war so aufgeregt, dass er die Versteckstelle erstmal überlief und einen kurzen Abstecher auf die Gassimeile in dieser Gegend machte. Nach kurzer Ermahnung nahm er aber gleich wieder seine Arbeit auf und machte für seine Begriffe eine schöne Anzeige an der Türe des Metallhäuschens, in dem Daniel sein vorläufiges Unterkommen gefunden hatte. Prima gemacht mein Grosser.

Karla war als nächste dran … da muss ich eigentlich gar nichts mehr sagen. Spurtreu, begeister, einwandfreie Anzeige …

Aenny trotz Wind, hochkonzentriert und zielstrebig unterwegs, Türanzeige sauber gelöst.

Sammy wie immer wieselflink und für seine Begriffe wortkarg unterwegs. Schön gesucht und mögliche Abzweigungen ausgeschlossen, auch für ihn die Türanzeige kein Problem, fein gemacht das Team Sammy. Ihr werdet immer ruhiger miteinander.

Nino, man was kann der kleine Kerl rennen. Man merkt es nur am Zug an der Leine, trotz aller Geschwindigkeit ein gründlicher und zuverlässiger Sucher und Finder. Mach Deinem Chefe weiterhin so viel Freude Junge.

Loony, mit Ulli an der Leine, wie immer zügig und hochkonzentiert. Trotz umsetzen des Opfers in ein anderes Häuschen auch nicht aus der Ruhe zu bringen. Den Geruchspool korrekt angezeigt und ausgesucht. So macht man das.

Luke, kleiner Streber, liess sich nur kurz von einem Trampolin, das zur Bespassung der Kundenkinder aufgebaut war (?) ablenken, konnte dann aber unter zu Hilfe Nahme der Gebäudemauer die Spur wieder aufnehmen und brachte den Trail sauber zu Ende.

PeeWee mit kleinen Startschwierigkeiten, aber nach Unterquerung des Trampolins, wieder auf dem rechten Weg, aufs Gas gedrückt und in Windeseile das Opfer aufgespürt und freudig begrüsst.

Tara, Nase runter und los geht’s, hier noch ein bisschen Zeitung gelesen und da noch kurz geprüft, wer da unterwegs war, aber dann unbeirrt zum Ziel und Belohnung eingeheimst.

Nach kurzer Pause Trail Nr. 2, diesmal von Bernd gelegt. Diesmal konnte Daniel bei allen Suchteams mitlaufen, um zu sehen, was da sonst so vor sich geht, während er (mehr oder weniger) gemütlich in seinem Versteck hockt.

Loony wollte dann doch ein bisschen mehr Zeit mit Herrchen verbringen und nahm ihn mit auf einen kurzen Gang um die Häuser, was aber auch am Wind liegen konnte, denn der bliess mitlerweile ordentlich. Alles in Allem wie immer gute Zusammenarbeit des Teams.

Aenny fand ohne Umwege und war auf dem Rückweg der Meinung, dass die Belohnung schon hätte etwas grösser ausfallen können.

Tino, wurde mal wieder gleich am Start ausgebremst vom anderen Ende der Leine; er wollte den kurzen Weg nehmen. Dabei war halt ein Hoftor im Weg und ein Zaun, genau am höchsten Punkt des Bachufers. Also den langen Weg genommen und spurtreu ohne Wenn und Aber um die Ecken gesaust und seine Versteckperson gefunden.

Nino in echt flinkem Tempo, liess sich diesmal vom Wind ein bisschen irritieren und musste einen kleinen Umweg machen, um sicher zu sein. Auch hier war die Versteckperson umgesetzt worden. Was Nino allerdings nicht sehr beeindruckte, er fand, auch wenn die Versteckposition mit vielen anderen Gerüchen gespickt, war, die unsere Nasen zum Glück nicht wahrnehmen konnten.

Karla unser kleines Känguruh, machte auch hier eine super Figur und zeigte Ulli mit Begeisterung den richtigen Weg.

Dann durfte Daniel mit PeeWee seinen ersten Trail absolvieren und lernen, wie es sich anfühlt, wenn man sich auf ein kleines Fellbündel mit schwarzer Knopfnase verlassen soll. PeeWee hat ihm vorbildlich den rechten Weg gewiesen, auch wenn er einen kleinen Umweg eingebaut hatte. Allerdings kam es Daniel doch etwas spanisch vor, als PeeWee dabei seine Körpersprache doch recht deutlich veränderte und kurz in den Gassimodus umschaltete, kurze Ermahnung und ab gings zum Opfer in seinem Schrottauto. Wunderschöne Anzeige von PeeWee, Flummystyle um die alte Karre. Manchmal dauerts halt bis die Zweibeiner begreifen, dass Hüpfen eine Anzeige ist.

Währenddessen hatte Robbe noch einen kleinen Trail für Trxie mit Sammy, Petzie mit Luke und Bernd mit Tara gelegt. Auch hier schlugen sich alle gut und durften zufrieden und müde in ihren Autos einem hoffentlich gemütlichen Restsonntag entgegenschaukeln.

Alles in Allem mal wieder ein gelungener Arbeitsvormittag für unsere Suchteams. Danke an die Trailleger für Euren Einfallsreichtum, die Versteckpersonen für Eure Geduld und Euer Durchhaltevermögen. Besonders zu erwähnen sei hier nochmal Daniel, es gibt bestimmt gemütlichere Arten seinen Sonntag zu verbringen, vor allem wenn man keinen eigenen Hund zu beschäftigen hat (wenn die Arbeit nicht wäre, könnte man so viel schöne Ding mit einem Vierbeiner an seiner Seite unternehmen). Also ganz besonderes Dankeschön nochmal.

In diesem Sinne, dran bleiben und immer schön die Nase im Wind behalten.


Trailsonntag 28.04.2019, Schlosspark Laupheim

5 Leute mit 8 Hunden !! waren heute am Start. Zunächst meinte der Wettergott es sehr gut mit uns und liess die Sonne scheinen, zwar ging ein kalter Wind, aber das konnte unsere Jungs und Mädels nicht davon abhalten auf Spur zu gehen.

 

Erster Trail, von Robbe gelegt, mitten durch die Entenschar und streng bergauf, an der Schlossmauer entlang zum Opfer. Von allen super gelöst. Wobei allerdings Aenny einen kleinen Umweg auf der Entenspur nahm und Pepino eher im Sonntagsgassimodus war. Aber alle kamen freudig an und haben gefunden.

 

Zweiter Trail, von Ulli gelegt, bedeutete für Robbe einen Double-Blind, da Ulli sich alleine in den Park verdrückte und somit keiner wusste wo sie sich niedergelassen hatte. Für Robbe und Loony aber kein Problem, ein eingespieltes Team findet sein Opfer zuverlässig.

 

Etwas einfacher war es dann für die nachfolgenden, da Robbe ja wusste wohin und so wie bei Tino, der netterweise den Trail verliess, um ein Häufchen 2 m neben dem nächsten Abfalleimer abzulegen, so dass für dessen Entsorgung auch gesorgt war. Zurück auf dem Trail liess er sich, auch von einer Katze, nicht mehr gross ablenken und stürmte begeistert auf sein Opfer Ulli zu.

 

Muphy lieferte einen schönen Trail ab, der beinahe einem heftigen Graupelschauer zum Opfer gefallen wäre. Doch Murphy, einmal auf Spur liess sich nicht stören. Bravo Knautschgesicht.

 

Petzie durfte dann mit ihrem (Jungspund-Streber) Luke im Vollregen-Graupel auf die Suche nach Ulli. Aber so ein bisschen nass von oben kann einen gestandenen Labbi nicht schrecken. In gewohnt schnörkelloser Art fand er Ulli und brachte die nun doch etwas angefeuchtete aus ihrem Versteck sicher zurück zu den Autos.

 

Anschliessend durfte Arvi noch einen kurzen „richtigen“ Trail gehen, den der Winzling souverän und mit Freude ablieferte, trotz grosser Pfützen, die ihm einen nassen Bauch und seiner Hundeführerin patschnasse Füsse bescherten. Respekt kleiner Bursche, du machst das echt toll.

 

Alles in allem mal wieder ein richtig schöner Trailsonntag, trotz heftigen Wetterumschwungs, mit je einen richtig langen Trail für jeden unserer Hunde. Leider liess uns das Wetter dann für Weiteres keine Chance. Aber nicht die Quantität, sondern die Qualität zählt.


Sonniger Ostertrail in Biberach 21.4.2019

Kurz entschlossen entschieden die Trainer auch an Ostern zu Trailen.. .Nur wenige hätten familiäre Verpflichtungen den Tag dort verbringen zu dürfen oder auch müssen...😉

Laut Trainer arbeiteten die Hunde gut mit und bewältigten auch einen langen,anspruchsvollen Trail ohne Schwierigkeiten....

Die grossen Braunen zeigten wieder mal BESTE Sucharbeit..... 😊PEPINO und Nino hätten bei den Kleinen die Strebernase vorne.Aber auch Tino absolvierte seinen ca. einen Km. lange Spur sehr konzentriert ....

Wie gesagt:Verstecken allerdings braucht sich keiner von unseren Aktiven.....Fleissig,motiviert und freudig sind sie allemal!

Weiter so....Und Daumen hoch👍


Trailsonntag 14.04.2019, Birkenhard

Trotz kalten und sehr ungemütlichen Wetters hatten wir beschlossen unser geplantes Trailtraining anzugehen. Treffpunkt war diesmal der Sportplatz in Birkenhard. Was wir übesehen hatten, war dass dort auch der Schützenverein sein Hauptquartier hat und schon fleissig am üben war. Leider sind einige unserer Spürnasen nich schussfest, so dass wir unseren Trailort verlegen mussten.

Aber wir sind ja flexibel und hatten ortskundige Menschen dabei, so landeten wir an einer grossen Schweinemastanlage direkt am Wald. Ein optimales Gelände für unsere Zwecke, vielleicht bekommen wir ja ein o.k. vom Besitzer, dass wir dort ab und zu auftauchen, arbeiten und so gut wie spurlos wieder verschwinden.

Erster Trail, gelegt von Bernd, schön im Tannendickicht und vom Weg uneinsehbar. Wie immer von allen souverän gelöst. Marion musste allerdings Tino mal wieder los lassen (an sich ein NO GO, vor allem im Wald und in der Brut- und Setzzeit), da ihr immer noch gehandicapter Fuss den Dienst zu verweigern drohte. Aber Tino war zum Glück so auf sein Opfer fixiert, dass er keine Anstalten machte andere Spuren zu verfolgen.

Zweiter Trail, von Marion gelegt, ebenfalls kein Problem für unsere Teams, trotz grossem Wildwechsel und auffrischendem Wind. Sauber abgearbeitet und freudig gefunden.

Nach kurzer Pause durften unsere beiden Anfänger zeigen, was vom vorigen Trailsonntag hängen geblieben war. Ruana, zwar immer noch sehr schüchtern, aber weil auf der Suche nach Fraule zeigte schöne Ansätze, dass sie weiss um was es geht und anfängt mit mehr Selbstvertrauen ihren Chefe ins Schlepp zu nehmen.

Easy, als alter Agihase, tut sich noch ein bisschen schwer damit, dass sie beim trailen die Führung übenehmen darf und sie die Entscheidungen trifft. Sie zeigt immer noch gerne den typischen Blick nach hinten zum Hundeführer – sag schon, was soll ich tun – aber auch das wird langsam besser und ist kein Beinbruch. Zeigt es doch, dass die Bindung zum anderen Ende der Leine gut ist.

Anschliessend durften alle Hunde noch einen Trail um die Maschinenhalle mit anschliessendem differenzieren in der Gruppe machen. PeeWee, Nino und Sammy hatten damit überhaupt keine Probleme und machten eine perfekte Anzeige. Tino musste etwas überredet werden, deutlich zu zeigen, wer das gesuchte Opfer ist, aber das kennen wir ja schon von ihm und wenn er dann anzeigt, dann richtig. Tara war der Meinung, dass ein kurzer Blick in die richtige Richtung müsste ihrem Chefe genügen, aber der wollte mehr. So musste die sonst so fleissige Spanierin ohne Erfolgserlebnis ins Auto und über ihr Verhalten nachdenken. Nächstes Mal klappts bestimmt wieder besser.

Fazit: trotz frischem Wind ein schöner Trailsonntag. Gelernt haben wir, dass unsere Defizite noch in der allgemeinen Anzeige und dem Differenzieren im speziellen (natürlich nicht bei allen) liegen. Also dran bleiben und üben, üben und nochmals üben.


TRAILSONNTAG am Kletterwald 7.4.2019

Das herrliche Frühlingswetter lockte diesmal nicht nur unsere begeisterten Trailer aus dem Haus, sondern auch Scharen von Joggern, Nordic Walkern, Radfahrer und Spaziergängern in die freie Natur.

So hatten unsere Hunde jede nur denkbare Ablenkung bei ihrer Arbeit, einschl. grillender Grossfamilien und unterhaltsamer Mäusegrossfamilien, die unsere Versteckperson Volker bei Laune hielten. Der Nachteil war, dass knurrende Mägen, noch lauter wurden und energisch nach Füllung schrien.

Aber genug von der Ablenkung, zum Thema. Trailen war angesagt.

Der erste Trail war knifflig, da in 2 verschiedene Trails aufgeteilt und die jeweiligen Verteckpersonen recht nah beieinander sassen. Toll gelöst von unseren Teams. Auch wenn ein kleiner Terriermann erstmal „cherchez la femme“ betrieb und meinte er müsse doch mal schauen wo die hübsche Schnauzerdame abgeblieben ist. Allerdings überlegte er es sich bald anders und ging auf die Suche nach seiner Versteckperson und fand. Tino, trotz (oder gerade wegen) seiner Zwangspause hoch motiviert, liess den gelegten Trail links liegen und suchte sich seinen Weg zur Versteckperson selber. Rätselhafter Weise nahm keiner der Hunde, die diesen Trail gingen den Weg den Versteckperson und Trainer genommen hatten, fanden aber alle zuverlässig die richtige Person. Der parallel gelegte Trail wurde von den anderen mit Schlenkern und kleinen Abstechern aber sauber abgearbeitet und die richtige Versteckperson gefunden. Als Trainingsbeginn ganz schön anstrengend für die grauen Zellen, aber super zum runterkommen und konzentrieren.

Nach kurzer Pause beschäftigen wir uns dann mit unseren beiden Anfängern. Diese sollten diesmal mit mehreren Kleidungsstücken lernen, die Aufgabe die zugehörige Person zu finden zu meistern.

Roana, unser schüchternes Mädelchen zeigte diesmal gute Ansätze, traute sich aber noch nicht den ersten Schritt zu tun und ihren Hundeführer zur Versteckperson zu zerren. Aber das wird noch. Selbstbewusstsein baut sich nicht von jetzt auf gleich auf und die ersten Schritte in die richtige Richtung sind getan.

Easy, ihre Lebensgefährtin, zeigte sich schon lebhafter muss aber als Agilityhund noch lernen, dass sie hier selbst entscheiden darf wo es lang geht und nicht auf Anweisungen von hinten warten muss.

Bei Beiden war gut zu sehen, dass trailen eine tollen Arbeit ist, bei der Hund und Hundeführer zusammen lernen und wachsen können. Auch Zusammenarbeit funktioniert nicht auf Kommando.

Währenddessen wurde das Opfer für den 2. Trail versteckt und die ersten Teams machten sich auf die Suche. Hannibal unser kleiner Senior, bewies mal wieder, dass Dackel in ihm steckt und sein schlaues Köpfchen schon weiss wo es lang geht, er aber seinen eigengen Weg nimmt. Tino nahm diesen Trail ruhig und konzentriert, obwohl es von Spaziergängern und Radfahrern nur so wimmelte. Der Trail war wichtig und was da sonst so rumrannte, war so uninteressant wie ein Ballen Stroh. Selbst ein Radfahrer, der von hinten angeflitzt kam und nur durch die singenden Räder auf sich aufmerksam machte (gut angesagt von Robbe) liess ihn kalt. Er schob über den Waldweg wie eine Dampflok und zeigte sein Opfer schön an. Guinness unser kleiner Schlawiner suchte freudig, liess sich nur kurz von einem kleinen, kreischenden Mädchen ablenken und machte es am Ziel für seine Hundeführerin mal wieder spannend. Tja, da müssen wir wohl das Opfer für ihn wieder interessanter machen, aber das schaffen wir schon. Der kleine Kerl kann das alles, aber er kann seine Chefin auch mal ganz schön an der Nase rumführen.

PeeWee, der kleine Terriermann, nutzte die Gelegenheit seinen Chef mal wieder schön querfeldein zu führen und im Eifer ein paar Meter mehr laufen zu lassen, als eigentlich nötig. Loony sicher wie immer, machte auch mit Ulli im Schlepptau, anstatt mit Robbe, eine super Figur und fand das Opfer genau wie Karla sehr spurtreu.

Am Ende des Tages waren alle rechtschaffen müde, und das nicht nur die Spürnasen sondern auch unsere Hundeführer. Besonders zu erwähnen ist hier noch Karin die Chefin unserer beiden Neulinge, die diesmal sehr sportlich beide Hunde am Fahrrad zum Treffpunkt brachte und die Ausrüstung von ihrem Mann nachbringen liess.

Ja, so sind sie halt unsere Trailsonntage: überraschend, chaotisch, sportlich, rätselhaft und immer wieder interessant und lehrreich.


Trailsonntag Nähe Laupheim

So Leute,heute mal wieder eine kleine Trailzusammenfassung vom Hörensagen.

Das Wetter,kalt aber soweit für Mitte März ganz normal, wenigstens kein Regen.

Bernd mit Carina im Schlepptau hatte Schwierigkeiten das angepeilte Gelände zu finden....Das fing ja schon mal gut an....😉 Alle anderen standen schon in den Startlöchern und hofften,dass Bernd doch noch um die Kurve kommt....

Er kam und los ging's.. .

Es waren heut am Start 

2 Labrador

1 Parson

1 Bodequero

1 kleine scheue Rumänin

1 kleiner fleissiger Rumäne

1 spanische Seniorin

1 griechische heißblütige Labimixhündin

2 Labrador Ladys

1 kernige Jackyhündin

2 Pinscher Burschen

1 Mali Mix

1 Prager Rattler

1 spanischer Mini-Mix

 

Drei Trainer und eine Gastversteckperson,der übrigens sehr gerne öfters kommen darf.😉👍

Das Gelände bot Wald,Hecken,Kreuzungen und einen sehr verlockenden kleinen See mit einem perfekten Halbinselchen für das " Opfer"....

Unsere Hunde,blutige Anfänger,Fortgeschrittene und unsere Streber schlugen sich alle prima.Kein Einziger brachte seinen Führer zur Verzweiflung.....Alle arbeiteten motiviert,zügig und erfolgreich im Bereich ihres Trainingstandes.

Aber alle unsere Wasserratten zügelten ihre Schwimmlust wärend dem Suchen ,obwohl es dem Einen oder Anderen sichtlich schwerfiel....Nach der Arbeit folgte dann das Vergnügen und es wurde ausgiebig geplanscht und um die Wette geschwommen! 

Marion war heute nicht dabei,sie muss ihrem verletzten Bein noch ein paar Tage Ruhe gönnen.....Tino fungiert als gewissenhafte Pflegekräfte!🤣 Schnelle Besserung!

Das selbe gilt für Robbe.Möge die verfluchte Männergrippe bis zum nächsten TRAILSONNTAG endlich vollends niedergerungen sein....😉

 

 


Trailtraining am 03.03.2019, Festplatz Bad Schussenried

Bad Schussenried ist ja zum Glück nicht nur für seine Kliniken für Menschen mit körperlichen und seelischen Defizite bekannt, sondern auch für seine schöne Umgebung. Darum haben wir uns schon vor einer Weile den Festplatz dort als Ausgangspunkt für schöne, lange und auch knifflige Trails ausgeguckt. Heute haben wir dort mal wieder nach dem Rechten geschaut und siehe da … wir hatten Glück … ein Zirkus hatte sein Zelt dort aufgeschlagen und konnte so mit seinen Tieren ,als willkommene Ablenkung dienen. Aber dazu später.

Zu gewohnt früher Stunde haben sich 12 von unseren Spürnasen mitsamt Leinenträgern dort eingefunden, um zu schauen, wen es diesmal zu suchen galt. Anja hatte ihren Kollegen Daniel mitgebracht (ganz neu für unsere Hunde; vielen Dank fürs Kommen und keine Berührungsängste auch mit Riesenfelltieren haben) und Jitka wurde von Volker (ein inzwischen schon sehr geliebtes sabber- und schmusegewohntes Opfer; auch Dir ein herzliches Dankeschön fürs Hinhalten...) begleitet. Robbe und Bernd legten dann auch gleich die beiden ersten Trails parallel, so dass wir sofort starten konnten. Beide Trails schön lange und jeweils in einen der anliegenden Schulhöfe, so dass viele Spuren auszusortieren waren. Hinzu kam noch ein böig auffrischender Wind, der unseren Spürnasen aber nicht viel Probleme machte.

Für diesen Trail kann man laut Robbe den Streberpokal getrost an Karla überreichen, die super spurtreu und sauber ihr „Opfer" fand. Aenny, Luke und Nino liessen sich aber auch nicht lumpen und machten kurzen Prozess.

Tino liess sich diesmal nicht ablenken, obwohl Aenny gerade von ihrem Trail zurückkam und ein feines Mädel ihm immer für ein kleines Spielchen willkommen ist. Nein, diesmal nur kurz gewunken und brav weitergearbeitet. Freier Platz, Treppenabgang alles kein Problem. Nur der Durchgang von der Bushaltestelle zum Schulhof verleitete ihn (wohl wegen der Windverhältnisse) zu einem kleinen Umweg, bevor er zielstrebig auf sein Opfer zuschob und es freudig anzeigte (nicht selbstverständlich für mein Fleckvieh).

Moti lief seinen Trail gewohnt ruhig und gründlich und Hannibal zeigte wie man das als Rountinier macht. Aber unser kleiner Guinness überraschte seine Chefin total … er zog an der Leine und liess sie mal so richtig laufen auf dem Trail. Siehste Sandra, Guinness macht das richtig gut.

Loony, heute zur Abwechslung mal mit Ulli im Schlepptau, schenkte dieser das allerschönste Abbruchverhalten, indem sie sich sobald die Spur endete auf dem Absatz umdrehte und neben Ulli ins Sitz ging. Ja, Robbe langes Training lohnt sich ;)). Sammy fiel durch ein wunderschönes, ruhiges Arbeiten auf, was uns für das Team Trixie / Sammy sehr freut.

Danach kurzes Päuschen und weil der Wind immer stärker wurde ,gleich den nächsten Trail, schön ums Zirkusgelände rum gelegt. Petzie bekam ein wirklich gemütliches Plätzchen im Gestrüpp am Gartenzaun mit schön Sonne und Null Wind. Da liess es sich entspannt aushalten. 😊An diesem Trail war knifflig, dass es starke Windböen gab, wir an vielen Tieren (Kamele, Pferde, Ponies und ein Esel) vorbei mussten und der grösste Teil der Strecke Auslaufgebiet für Schussenried zu sein scheint. Trotz allem haben sich unsere Hunde gut geschlagen und Petzie in ihrem Versteck immer wieder aufgestöbert. Hannibal nahm zwar die Strecke aussenrum, aber bei den Windverhältnissen legitim und er war so sicher auf den Pfoten unterwegs, dass wir ihm vertrauten und nicht enttäuscht wurden. Klasse Jitka, dass Du ihn hast machen lassen. Moti musste unterwegs mal kurz den Trail beiseite lassen und überprüfen, was das für riesige Fellberge am Wegesrand waren … Kamele … wer kennt das hier schon … da muss man schon mal genauer hinschauen. Aber dann, genau dort wieder anknüpfen, wo man aufgehört hat und sicher ans Ziel. Pee-Wee dankte seinem Herrchen die etwas längere Wartezeit mit einem kleinen Ausflug in die Umgebung, aber führte Bernd dann doch zielstrebig ans Ziel. Tino liess sich von den verschiedenen Tieren am Wegesrand nicht ablenken, die einschlägigen Pipiecken waren viel interessanter, nachdem er dann schon recht früh ausgemacht hatte wohin er musste. Allerdings liess ihn seine Olle nicht in Ruhe Pipi-mails lesen, so dass er ihr

einen kurzen Ausflug in die falsche Richtung verpasste. Aber … tja Freundchen … sie kam Dir diesmal recht schnell auf die Schliche und so gings dann Ruck-Zuck zu Petzie und damit zur leckeren Belohnung. Sammy startete ruhig auf diesen Trail, schaute kurz wer da so alles hinter Gittern rumstand und zeigte dann den Kamelen, dass ER hier der Chef ist und warf mit Grasbüscheln um sich. Dann aber schnell zum Opfer und seine Belohnung kassieren. Gut gemacht ihr Beiden. Parallel noch ein schöner Trail, gelegt von Robbe, mit Differenzierung am Schluss für Tara, Loony, Nino, Aenny und Luke. Das Differenzieren müssen wir noch üben.....😉

Wobei Nino das macht, als ob er nie was anderes gemacht hätte. Toll kleiner Mann. 😊

Loony fand gewohnt sicher, mit Ulli im Schlepp, nur das Differenzieren ist halt nicht so ihr Ding......Aenny und Luke erwiesen sich auf diesem Trail als die Oberstreber (beide noch im Anfängerstatus). ....😗Noch nie differenziert und den gleichen Trail wie die erfahrenen Hunde. Wie, da steht noch einer … egal, Anja DU bist die Richtige, mit einem Nachdruck, gut dass der Kieshaufen schon richtig fest war. Luke liess alle links liegen, denn nur bei Anja gibt’s die Belohnung. Tja, Petzie … da haben 2 ihre Bestimmung gefunden. Dummyarbeit ist nicht halb so lustig.😊

Alles in allem mal wieder ein richtig schöner Trailsonntag, auch das Wetter, das der Wettervorhersage zum Trotz ganz in unserem Sinne und wirklich angenehm war. Alle Hundeführer haben wieder eine gute Figur gemacht und halfen mit, dass wir zügig und doch entspannt arbeiten konnten. Vielen Dank an alle dafür. Gerold übernahm das Catering mit leckeren Butterbrezeln und Berlinern, grosses Lob … schön mitgedacht.😉😄

Vielen Dank auch an unsere „Opfer", die sich jedesmal bereitwillig hergeben und geduldig auf Bänkchen, an oder unter Hecken oder gar an zugigen Ecken ausharren. Ohne Euch wären diese Trailsonntage nicht mal halb so schön.


Trailtraining am 17.02.2019, Sportplatz Warthausen

Was gibt es schöneres, als am Sonntag morgen bei allerschönstem Wetter und leichten Frost mit gut gelaunten Menschen und Hunden in den Tag zu starten ???

So entspannt wie selten konnten wir unser Trailtraining am vergangenen Sonntag recht pünktlich mit unseren 13 Spürnasen starten. Drei davon waren Neulinge in den verschiedensten Motivationslagen, von „Hmmmm … ich weis noch nicht ob ich das machen mag (Ruana)" über „Fffft … Brandblase quer über die Hand … schneeeeellll da geht’s lang (Easy)" bis „Jaaaa … suchen … essen (Arvi)".

Erster Trail von Robbe gelegt, Uli als Versteckperson (bekam sogar ein schönes gemütliches Plätzchen an der Sonne), von allen Hunden souverän gemeistert, trotz Kreuzung mit Pipiecke und Übergang von Frost in Sonne. Unsere beiden „Neustreber" Aenny und Luke wurden ihrem Ruf gerecht und haben diese Klippen meisterlich genommen. Kann das sein Petzie, dass ihr vielleicht schon lange heimlich geübt habt ???😄😉

Zweiter Trail von Bernd gelegt, mit Anja als Versteckperson (pfiffiges Versteck … toll für Bilder). Auch hier bewiesen alle Teams, dass sich das ständige Frühaufstehen zum trailen lohnt. Es ist einfach immer wieder toll zu sehen wie Hund und Hundeführer miteinander lernen und zusammenwachsen. Ja, Petzie so sieht das aus, wenn Luke abbricht. „Ich geh hier nicht weiter … da gibt’s nichts zu riechen. Geh wo anders lang." Loony und Karla gewohnt routiniert und sicher, zwar bleibt immer noch Zeit aussergewöhnlichen Leckereien nachzuspüren (gell Karla), was auch immer da den Hang runter am Bach lag, aber auch das kann nach freundlicher Erinnerung durch Uli zu Gunsten des Opfers ignoriert werden, denn dort gibts die echten Leckereien. Sogar Tino, der ja sonst immer wie eine ganze Huskymeute am Schlitten zieht, ging diesen Trail ruhig und konzentriert, am Ziel extra vorsichtig in die Röhre, denn DAS kannten wir noch nicht und es war dann schon ein bisschen gruselig für den sonst so ungestümen Riesen. Auch Fortis konnte zeigen, dass er schöne Fortschritte gemacht hat und bewies seiner Führerin, dass eine kürzere Leine viel mehr Zeit lässt, sich auf den Hund und seine Arbeitsweise zu konzentrieren. Mich freut es für die beiden, dass die Zusammenarbeit immer besser klappt und der triebige Kerl seine Energie in sinnvolle Bahnen lenken lernt.

Dritter Trail vom Marion gelegt, mit Karin als Versteckperson. Dieser Trail war jetzt nicht so besonders anspruchsvoll, aber man konnte schön die Arbeitsweise unserer Hunde beobachten und einigermassen sehen, wie spurtreu sie doch arbeiten. ALLE haben an der gleichen Stelle den Weg gekreuzt, an der wir es beim Legen des Trails taten, und haben schön das Gelände genutzt, um den bestmöglichen Geruch zu erhalten (der Wind kam vom Bach in Richtung Sportgelände über die Spur), so dass alle am Sportplatz entlang liefen so lange das Gelände weit offen in diese Richtung war und wir beim Legen des Trails auf hartem Boden gelaufen sind. An der Stelle, wo wir ins Gras gewechselt sind, haben alle Hunde den Weg gekreuzt und liefen ab da genau auf der Spur im Gras. Am Ziel kam von jedem eine einwandfreie und eindeutige Anzeige, auch Pepino, der bekanntlich ja ganz Pinscher ,Menschen nicht so gerne direkt anläuft, sass (nach 2x auf und ab laufen) schön vor und nahm seine Belohnung freudig vom Opfer entgegen.

Es blieb dann sogar noch mehr als genug Zeit übrig, um nach langem mal wieder eine Übung mit einem mehrfach kontaminierten Geruchsartikel zu machen. Dabei wurde ein Opfer auserkoren und dessen Geruchsartikel von allen Beteiligten gründlich betatscht. Etliche unserer Hunde haben diese Übung noch nie gemacht und so war es interessant zu sehen, dass auch sie genau verstanden haben, was ihre Aufgabe ist. Dabei konnte sogar Pee-Wee seinen an sich mit allen Wässerchen gewaschenen Führer nochmal richtig überraschen. Auf Robbes Kommentar „Der sieht nicht aus, als ob er wirklich Bock hätte." Ging Pee-Wee ab wie der geölte Blitz, so dass Bernd nur noch seiner Leine hinterherrennen konnte, die ihm trotz Knoten am Ende einfach durch die Finger geflutscht ist....Unterschätze niiiiemals einen Terrier😄. Marion und Tino haben dann noch allen gezeigt, wie man sich nicht über den Hund beugen soll, wenn man ihn anriechen lässt, weil es sonst eins auf die 12 gibt und man mit feuchten Augen auf den Trail geht. Also Leute NICHT nachmachen, tut sehr weh und macht die Zusammenarbeit kurzfristig sehr undurchsichtig.

Alles in Allen mal wieder ein sehr schöner, lustiger und motivierender Trailsonntag mit Euch. Ich für meinen Teil bin schon gespannt, wie sich die Anfänger weiter entwickeln und freue mich jedesmal über die Fortschritte bei den erfahreneren Teams. Dass unsere Hunde ein Haufen unschlagbarer Clowns und Charakternasen sind, haben wir ja schon immer geahnt. Aber diese Trailtage beweisen es immer wieder, man kann auch mit viel Spass und Freude effektiv arbeiten. So soll es bleiben und daran werden wir schön weiter arbeiten.

Also nochmal Danke an alle, die gekommen sind und weiter fleissig kommen werden. Da lohnt es sich doch am Sonntag auch mal etwas früher aufzustehen.😉😊


Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht 1. Trailsonntag im Februar

Kleine Gruppe, schöner Trail: Am heutigen Sonntag, den 3.2.19, sind insgesamt fünf Teamworker in der Nähe von Maselheim zusammengekommen. Wir hatten so den Luxus innerhalb von zwei Stunden mit den je 3 Trails von insgesamt 6 Hunden durch zu sein. Alle waren top motiviert.

Es fiel bei Wind ein leichter Schnee, der zeitweise in Schneeregen überging. Alle Hunde und Hundeführer haben eine tolle Leistung gezeigt. Durch die kleine Gruppe wurden Absprachen schnell umgesetzt, es wurde bei Trails der Anderen mitgelaufen und die Hunde waren eifrig am Suchen.

 

Das erste Versteck war auf einem Hochsitz. Durch ein kleines Versäumnis war das erste Opfer versteckt, aber kein Gegenstand zum Anriechen hinterlegt. Die kreative Lösung war: Anriechen am Auto-Türgriff. Etwas wirklich Neues, das aber wunderbar angenommen haben. Alle Hunde auf diesem Trail haben zuverlässig angerochen, gesucht und gefunden. Auch wenn das Anzeigen etwas schwer fällt, wenn das Opfer doch ein paar Meter höher in der Luft sitzt. Phoebe und Anny waren sogar kurz davor, die Leiter zu erklimmen. Aenny als Neuling hat sich heute als Streberin erwiesen. Ein Frauenpower-Team!

 

Der nächste Streich war ein Versteck in einer kleinen Baumgruppe. Mancher Hundeführer waren so eifrig dabei, dass sie an einer Stelle nicht die Treppe nahmen, sondern dem Hund blindlings über einen kleinen Abhang folgten. Notiz an den Hundeführer: „Anderer Weg!“. Sicherheit geht vor.

 

Luke wurde mit einer Runde Spaßtrails auf Trab gehalten. Fraule könnte sich eigentlich Skier umschnallen, dann müsste der kleine Ochse nicht so arg ziehen, um schneller an sein Ziel zu kommen. Gut gemacht, ihr zwei! Da macht es auch dem Publikum ehrlich Spaß beim Zusehen.

 

Abschließend gab es noch einen Spaßtrail mit allen Hunden, der über eine Brücke mit Gitterboden führte. Selbst Hunde, die sonst nicht darüber gehen, hatten den Ehrgeiz, das Opfer zu finden und erreichten zielstrebig das Ziel.

 

Es war heute eine nette kleine Gruppe und der neue Trailort hat uns gut gefallen. Danke an Simon, der uns diese Ecke gezeigt hat. Bei besserer Witterung oder gar im Sommer wäre eine anschließende Einkehr in der Heggbacher Mühle, die nur einen kurzen Spaziergang entfernt ist, ein willkommener Abschluss.

 

 

Trailsonntag 20.01.2019 Parkplatz Kaufland Biberach

Neues Jahr … Neue Trailrunde.

Zur Einstimmung auf das Neue Trailjahr trafen wir uns mal wieder auf dem Parkplatz beim Kaufland in Biberach.

-5,5 °C und leicht ausfallender Nebel. Also bibberkalt, aber ein dick eingemummtes und trotziges (dem Wettergott gegenüber) Häufchen Teamworker samt hochmotivierter 4Beiner.

Wegen der Temperaturen wurde nicht lange gefackelt, der erste Trail gelegt und unser „neues professionelles Opfer" Volker versteckt. Mein Dank gilt Volker ganz besonders, da er sich auf seine Rolle wirklich bestens vorbereitet hatte und auch sehr geduldig ausgeharrt hat und jeden unserer Hunde freudig empfangen hat. Seine ruhige Art wissen wir sehr zu schätzen und würden uns freuen ihn ab jetzt öfter dabei zu haben (Tino liebt ihn … und das will was heissen bei „fremden Männern").

Kurz und gut der erste Trail wurde von allen Hunden souverän geliefert, besonders zu erwähnen NINO, der, für mich eigentlich nicht überraschend, am spurtreusten und durch seine sorgfältige Art schnellster am Ziel war. Toll was Du leistest kleiner Mann. Auch der Hundeführer hat seine Arbeit gut gemacht. Er liess Nino seinen Job machen und hat ihn durch korrektes Leinenhandling unterstützt.

Hannibal, unser kleiner Senior, hat auch mal wieder bewiesen, dass Bedächtigkeit der beste Weg zum Ziel ist (man findet dabei sogar noch besondere Leckereien im Schnee … roher Hühnerfuss … eine absolute Delikatesse … zumindest in China; er hat ihn aber brav abgeliefert und motiviert weiter nach Volker gesucht).

Ansonsten waren alle auf diesem Trail gewohnt eifrig und konzentriert bei der Sache. Noch zu erwähnen ist, dass Guinness nach seiner Futterumstellung beim trailen sehr viel konzentierter und sicherer unterwegs ist. Aber auch wieder mehr Zeit hat seine Schlitzohrigkeit auszuleben. Er lässt seine Hundeführerin am Ziel gerne mal ein bisschen zappeln, bis er das längst gefundene Opfer offiziell anzeigt. Aber auch Sammy, unser kleiner Hektiker ist viel ruhiger und souveräner geworden, so dass der Spass beim trailen für Hundeführerin und Hund wieder im Vordergrund stehen kann.

In der Zwischenzeit durfte Aenny nochmal unter Beweis stellen, dass sie ganz schön aufdrehen kann und mit dem Mantrailing eine Beschäftigung gefunden hat, die ihr Spass macht und die ihre Hundeführerin schön auf Trab hält. Auch ihr Lebenspartner Luke durfte mal ins Trailen reinschnuppern und siehe da, auch er hat Spass daran gefunden. Nun denn liebe Petzie … gute Schuhe und laaaange Arme …

Nach kleiner Kaffee- und Teepause, danke an unseren Teamworker Neuzugang Karin (die sich ums Catering gekümmert hat), ging es dann auf einen 2. kurzen und knackigen Trail.

Auf dem Rückweg hiervon, ging die freudige Meldung von Motis Hundeführerin ein „Moti wurde mit Nino verglichen" … tja, was soll man dazu sagen … lauter Streber. Aber auf jeden Fall ein grosse Lob, denn Moti ist noch nicht sehr lange dabei.

Den 2. Trail legten auch alle Hunde wieder sauber und motiviert ab, fanden ohne grössere Umwege das Opfer und konnten dann zufrieden und müde in ihren jeweiligen Autos verstaut werden.

Aenny, die hier ihren ersten „richtigen Trail" ging, hat wunderschön gezeigt wie eingespielt das Team Aenny/Petzie ist und dass es die richtige Entscheidung war, das Dummygedöns an den Nagel zu hängen, um Menschen zu suchen und dafür auch noch Leckereien zu kassieren.

Als Abschluss gab es dann noch einen 3. Trail für Trailleger und Opfer aus dem 2. Und 1. Trail, so dass jeder Hund mindestens ein Erfolgserlebnis hatte. Auch hier haben alle professionell gesucht, gefunden und nichts liegen lassen, was nicht irgendwie verwertbar gewesen wäre (Loony’s Fund auf dem Fressnapfparkplatz … ein Kauknochen … aber auch sie gab das gute Stück ohne Widerrede ab und nahm mit dem Opfer vorlieb).

Alles in allem ein harmonischer und gelungener Auftakt ins Neue Jahr, mit guten Aussichten auf spassige Trails und interessante Begegnungen am Rande.

Einziger Kritikpunkt, aber das kommt von mir hiermit zum allerletzten Mal (Ich hab schon Fransen am Mund deswegen) … Flankenmann und Mitläufer …

Die Aufgaben des Flankenmannes sind nachzulesen in „Aufgaben des Helfers" in den Dateien in Teami Trail.

Petzie Du musst Dir das noch nicht so sehr zu Herzen nehmen, da Du bisher fleissig mitgelaufen bist und dabei schon eine ganze Menge abgeschaut hast.

Für alle anderen gilt nach wie vor mein Spruch „Man lernt auch aus den Fehlern von anderen und sieht, wenn man nicht direkt am Hund hängt vieles, was einem sonst verborgen bleibt."

So, damit nochmal ein herzliches Danke an alle Beteiligten fürs der Kälte trotzen, gut gelaunt sein, motiviert gesucht haben, als Opfer in der Kälte ausgeharrt haben, fürs Catering, ach und überhaupt fürs dabeisein und teamworken.