Wandern im November - Teamworker in den Allgäuer Alpen

Zwei Teamworker-Haushalte hatten sich für den November ein Ziel gesetzt: Jede Woche einmal gemeinsam wandern gehen. Und: Es hat geklappt! Vier Wochenendtage wurde gewandert. Und das bei einem Wetter, das mehr als gnädig war

Tour 1: Buchenegger Wasserfälle

11,5km Strecke, 430 Höhenmeter: Eine leichte Tour, die in etwa 4 Stunden (mit Pausen) zu bewältigen ist. Die Buchenegger Wasserfälle liegen südlich von Oberstaufen. Wir haben uns für eine Rundtour entschieden: Parkplatz Hündlebahn, Buchenegg, Wasserfälle, Sägmühle, Steibis, Höfen, Im Ried, Parkplatz Hündlebahn. Den Parkplatz hatten wir früh am Morgen noch komplett für uns. Das sollte sich bei unserer Rückkehr ganz anders gestalten - er war nachmittags rappelvoll! Wegen der aktuellen Schließung der Bahn war der Parkplatz kostenlos. Der schönste Teil der Tour war die Route vom Hündle bis zu Sägmühle. Danach geht es weitestgehend asphaltierte Wege entlang, teilweise auch neben der Straße. Die Wasserfälle sind die Wanderung wert! Idyllisch plätschert über eine Terrasse ein doppelter Wasserfall herab. Man kann - mit etwas Kraxelei - bis ans Wasser gehen und es bestaunen. Auch der Abstieg in die Senke gestaltet sich bei trockenem Wetter problemlos. Nach Sägmühle zieht sich der Weg etwas. Nächstes mal werden wir die Tour vermutlich über den Hündlekopf machen und die Wasserfälle auf dem Rückweg mitnehmen, um der "Zivilisation" mehr zu entgehen. 07.11.2020

Tour 2: Ofterschwangerhorn und Sigiswangerhorn

Eine mittelschwere Wanderung, teilweise steil, am Anfang/Ende stellenweise rutschiger Schotter, aufmerksames Gehen an manchen Stellen notwendig. Rund 11 Kilometer, in viereinhalb Stunden (mit Pausen) zu schaffen bei 650 zu bewältigenden Höhenmetern. Gestartet wird in der Talstation des Weltcup-Express in Ofterschwang. Auch dieser ist aktuell kostenlos wegen des geschlossenen Lifts. Schonauf den ersten Metern wird einem schnell warm: Es geht steil in Serpentinen bergauf. Anfangs noch asphaltiert, dann geschottert. Man kreuzt die Buchenschwand Alpe, die überall auf der Terrasse Sofas stehen hat - mal was Anderes! Kurz vor dem Gipfel kommt man kurz auf asphaltierten Weg, etwas ungewohnt auf dem Berg, aber der sonst wohl stark besuchten Hütte oben geschuldet. Das Ofterschwanger Horn wird dann auf einem natürlichen Pfad erreicht. Weiter geht es, nahezu eben, über Stock und Stein. Der Weg verläuft am Abhang, ist aber angenehm breit. Man muss auf seine Füße achtenund einen diagonal über den Weg gestürzten Baum überwinden, in den aber Stufen gesägt wurden - das nennt man Service! Der Aufstieg zum Sigiswanger Horn ist dann wieder relativ steil in Serpentinen die Wiese hinauf. Man wird oben mit einem schönen Ausblick belohnt und geht denselben Weg zurück. Die Knie danken es einem nach dem Abstieg, am Auto anzukommen, der Kopf dankt für die schönen Eindrücke. 15.11.2020

Tour 3: Steigbachtobel und Kemptener Naturfreundehaus

Eine schöne Rundwanderung, die sich über 12,3 km erstreckt. 700 angenehm zu laufende Höhenmeter, die mit Pausen etwa 4,5 Stunden dauert. Eine einfache bis mittlere Wanderung. Geparkt wurde am Parkplatz der Mittagbahn - wieder kostenlos wegen geschlossener Bahn. Gerade unter dieser steigt man auch durch, um auf den Weg zum Steigbachtobel einzusteigen. Dazu kreuzt man die Sepp-Gammel-Brücke. Der Weg kann entweder treppauf-treppab dem Steigbach entlang gelaufen werden oder man wählt den Forstweg genau daneben. Eine hölzerne Kapelle liegt auf dem Weg, der immer weiter durch den Wald schließlich auf verschneite Almwiesel führt. Hier durften die Hunde eine Runde fetzen und haben den - auch für uns - ersten Schnee der Saison ausgiebig gefeiert vielleicht auch Mayas erster Schnee und sie liebt ihn. Durch Pulverschnee stapfend ging es zum (geschlossenen) Naturfreundehaus. Auf der Terrasse durften wir Platz nehmen und unsere Vesper verspeisen. Danach ging es zur Alpe Gund ein steileres Waldstück entlang. Hier war Vorsicht geboten: Stellenweise war der Schnee zu Eis geworden. Wieder auf freiem Feld marschierten wir in der Sonne zurück, bis wir wieder auf den Forstweg vom Morgen trafen, der uns zu den Autos führte. Eine empfehlenswerte Tour! Sicherheitshalber vermutlich besser andersherum zu laufen: Erst zur Alpe Gund, sodass der Wald vor dem naturfreundehaus bergauf erklommen werden kann. 21.11.2020

Tour 4: Alpe Oberbalderschwang, Alpe Spicherhalde, Girenkop

700 Höhenmeter, etwa 5 Stunden mit Pausen, teilweise steil aber gut machbar: Die Wanderung von Balderschwang über die Alpe Oberbalderschwang und Alpe Spicherhalde zum Girenkopf. Anfangs asphaltiert, ab der ersten Alpe dann Schotterweg. Erst das letzte Stück vor dem Gipfel verjüngt sich der Weg zum Pfad, bzw. führt weglos über Wiesen. Eine überaus lohnenswerte Tour mit toller Aussicht. Abwechslungsreich und mit jedem Höhenmeter gewinnt man an Sichtweite in die Alpen. Wir hatten das Glück, dass in manchen Tälern Nebel lag, was wirklich märchenhaft aussah. Das Gipfelkopf des Girenkopfs muss man fast suchen, da man über eine höhere Anhöhe der Nagelfluhkette dort ankommt. Man steigt zum Gipfelkreuz also kurz bergab. Der Naturpark Nagelfluhkette ist optisch eine ganz besondere Region. Die Bergketten wölben sich wie riesenhafte Wellen über die Täler. 29.11.2020

 

Unser Wander-November war ein voller Erfolg. Ein Glück, dass das Wetter mitgemacht hat. Die Hunde wie die Menschen haben tolle Eindrücke gesammelt und Erfahrungen gemacht. Vielen Dank Anja fürs schreiben der Berichte


Weltkulturerbe          Bad-Wurzacher Moor

Unser TEAMI und " Dauer und Langläufer" Karin maschierte mit ihrern Vierbeinern EASY und ROANA kilometerweit um und durch das einmalige Wurzacher Moor.🏃‍♀️

Es ist eine stille,uralte und geheimnisvolle Naturlandschaft mit aussergewöhnlichen und seltenen Pflanzen und Tieren.🐚

Natürlich alles unter strengstem Naturschutz.🦀

Jeder sollte sich diesen Ausflug mit ausgedehnter Wanderung mit oder ohne Hund mal gönnen.....

Es liegt ja eigentlich vor unser aller Haustür.😊


Bernd und Karin on Tour Nov.2020

Am Sonntag schnappten sich Bernd und Karin ihre Hunde und so ging es bei prächtigem Herbstwetter auf einen schönen,langen Spaziergang.....

Genau das Richtige zum die Seele baumeln zu lassen und Kraft zu schöpfen....💙

Die Seniorencrew,ich und LILLI,hütetenden Platz und rechten etwas Laub und bauten einen Igelunterschlupf.🍂🍁🍃

Trotz Corona und Sorgen ein versöhnlicher Sonntag mit lieben Menschen und Hunden....🤗 

 


Jack-Russells auf der Alb Nov.2020

Auch unsere kleinsten Terrier waren unterwegs und nützten das milde,sonnige Wetter aus und erkundigten die Schwäbische Alb.Diesesmal trieb es Frauchen Isolde ,Martin und die Hunde in die Marbacher Ecke für die so geschätzten Wanderungen in der herbstlichen Natur....

TRIXI und MUFFIN stöbern,rennen und buddeln für ihr Leben gerne....

Echte Jack-Russell halt😊

In Marbach kommt man nicht umhin,auch die Koppeln des Landesgestüt aus sicherer Entfernung zu besuchen....Auch die edlen Rösser genossen das milde Novemberklima und tankten nochmals Sonne...

Auch diese Ecke unserer Heimat reizt immer für einen ausgiebigen Spaziergang mit den Vierbeinern....😉


Septemberausflug mit PINSCHER!

Unsere Familie Sund sattelten mal wieder ihr Wohnmobil,schnappten ihre beiden PINSCHER und fuhren ins Blaue.....Nach Bayern führte die Reise,bei dem das Wetter auch mitzuspielen schien.Ein paar "faule" Tage ,mit Freunden in traumhafter Natur,stand nichts mehr im Wege.Das Glück war auf den Seiten der Hundler! Es wurde ein gemütliches und angenehmes verlängertes Wochenende in wunderbarer Umgebung mit interessanten Gassi- und Wanderstrecken....SAMMY und NINO genossen die fremde Umgebung sichtlich.....😉


😎BODENSEE😎

Unsere QUINTI machte mit ihrem Fraule einen wundervollen Ausflug an den Bodensee,den beide so sehr lieben....

QUINTI stabilisiert sich immer besser,die Anfälle werden bedeutend weniger und viel schwächer.Sie kann auch endlich wieder kleine Strecken ohne Leine und kleine Trails arbeiten...Sie darf halt nicht in Stress kommen,weder negativ noch positiv. Aufregung ist der gefährliche Faktor was die Krämpfe auslöst....

Aber es wird langsam besser und QUINTIs Nervenkostüm belastbarer...🤗

Ja sie ist eine Kämpferin und hat Frauchen die sie mit all ihren Kräften unterstützen und niemals aufgaben....

Jetzt gab es einen tollen Ausflug ohne gesundheitlichen Problemen.

Das freut uns alle wirklich sehr!😊


Kurzurlaubtrip mit 4 Füsse und 8 Beine....Aug.2020

Wanderwochenende auf der naheliegenden Schwäbischen Alb.Wiedermal das Wohnmobil geschnappt,die Terrier verstaut und los ging's in die abwechslungsreiche und wunderschöne Natur.

Samstag Geocaching bei GÄCHINGEN.

MUFFIN und TRIXI immer eifrig mit dabei....Ein wahres Paradies für Hund.

Sonntag grössere Wanderung von Hayingen....Glastal.Mit herrlichen Aussichtspunkten und gemütliche Bänkchen zum genießen und entspannen.

Die Hunde hielten wunderbar mit und genossen den 2- Tages Ausflug.Ein tolles Erlebniswochenende dass wir gerne weiterempfehlen können....

 


Kurztrip im "Ländle".....11.6.-14.6.2020

Da wieder mal ein verlängertes Wochenende anstand,schnappte Familie Sund ihre Vierbeiner,ihr Wohnmobil und los ging die Fahrt.Zielort soll der Campingplatz" Sonnencamping" bei Albstadt sein.Das Stellplätzchen war gebucht und allzu weit war die Anfahrt ja nicht....So konnten die Erholungstage fast sofort beginnen.😊

Die Umgebung lud zu schönen Spaziergänge mit SAMMY und NINO ein....Natürlich wurde ausgiebig gelaufen und die Gegend angeschaut und erkundet....

Die ersten zwei Tage verwöhnte die Sonne unsere Vier mit Hitze und strahlend blauem Himmel,doch dann kam auch langsam der Regen,Wolken und die niedrigen Temperaturen.....

Trotzdem kann man es sich,egal wie das Wetter auch ist,gemütlich und kuschelig machen.....😉🥂 


Die Gauchachtschlucht!😊

MUFFIN,Mama TRIXI und ihre Menschen erkundeten bei einer Wanderung die fast märchenhaft und verwunschen anmutende Gauchachtschlucht....

Für kleine Terrier ein Paradies....😊

Dieses liegt bei Döggingen in der Nähe von Donaueschingen.

Unsere TEAMIS reisten morgens an,so war die wunderbare Stecke menschenleer und man hatte die naturbelassene Schlucht ganz für sich alleine....

Bei der Rückkehr,am Nachmittag,war der Parkplatz voll mit Autos und Womos.🤔


Unsere Heimat ist ein Traum für Hund und Mensch💙......    17.5.2020

In den fiesen Coronazeiten ist das Wetter und Natur das einzig wirklich positive an der jetzigen Lage...

Die Bäume stehen prachtvoll und vollgepackt bis in die letzten Ästchen mit frischen Laub und Blüten.Die Hecken und Sträucher sind dicht und voller Leben.Die unzähligen Vögel sind fleißig am Nestbau oder schon am Brüten...die Wiesen sind  fett und saftig,mit unzähligen Blumen die man noch aus Kindheitstagen kennt,taumelnden Schmetterlingen,emsige Bienen und dicken Hummeln....

Man kann eintauchen in die üppig wuchernde unberührten Landschaft und neuer Kraft schöpfen.

Vollkommen kostenlos!

Für die Vierbeiner ist es ein Paradies....

Kühle,plätschernde Bächlein,kleine Rinnsale mit glasklarem Wasser und sooo vieles zu erschnüffeln und entdecken....😊

Wo?

Richtung Hayingen....

"Glastal" über Zwiefalten und wieder zurück.

Wirklich eine Traumwanderung in einer wunderschönen Landschaft...

Wer?

Unser TEAMI Petzi mit Schatzi und ihren zwei Lieblingen AENNY und LUCKE !😄

 


Wanderung mit Family!😊

Nicht weit zu fahren...

Hunde dürfen mit....

Kinder finden es auch spannend...

Wetter ganz prima..

Scheeee und lehrreich war es auch!😊

Und nach Wochen für Kids,Hund,Mama und Papa mal wieder eine Abwechslung!


KLEINER MAI-AUSFLUG COOKIE MIT FAMILIE....

Unsere Hettinger Aussenstelle macht bei diesem Traumwetter des öfteren wunderschöne Hundewanderungen mit der ganzen Familie.Karen findet dabei immer Zeit ihre Freunde mit interessanten und schönen Bildern zu versorgen.....

"Warum den in die Ferne schweifen,denn das Gute liegt so nah."

Das Laucherttal und die hügelige Umgebung ist jederzeit eine Wandertour wert....ODER MEHRERE!😊 

Die Natur birgt in dieser Gegend eine vielzahl von schönen und seltenen Blumen und Pflanzen...Ganz zu Schweigen von traumhaften Aussichten und kleinen Sehenswürdigkeiten...

UND DEM HUND MUSS JA AUCH WAS GEBOTEN WERDEN😆


Schoppernau – das neue Jahr im Schnee einläuten

Moti mit Baggage zog es kurz nach dem Jahreswechsel in den schönen Bregenzerwald. Schon im Oktober gebucht freuten sich alle sehr, dass sie aus dem Tristen Grau in sonnige Gefilde mit viel Schnee und Wanderspaß ziehen konnte.

Genächtigt wurde im Hotel Elisabeth in Schoppernau. Eine überschaubare Größe, Frühstück mit Produkten aus der Region inklusive, ein kleiner Wellnessbereich und – das Wichtigste – „Hunde willkommen“ waren entscheidend für diese Unterkunft. Das ist im Umkreis in den Hotels nicht gerade die Regel. Für Mehrhundehalter ist ein Hotelzimmer wegen der Abgabe pro Hund und Nacht vermutlich kaum bezahlbar. Wir konnten sogar entscheiden, ob wir Moti mit zum Frühstück nehmen wollen, dann hätten wir in einem Nebenraum vom Büffet gegessen. Jedoch war es uns gerade recht, wenn der kleine Fuchs nach der Morgenrunde und Frühstück noch eine Runde pennen konnte, bevor wir zur jeweiligen Tageswanderung aufbrechen.

Am westlichen Ortsrand von Schoppernau gelegen, konnte sogar fußläufig zu den meisten Wanderungen gestartet werden. Schon auf der Hinfahrt hielten wir wenige Kilometer vor dem Ziel an, um direkt vom Hochtannbergpass zum Körbersee zu wandern. Der Parkplatz an der Skipiste der Salober-Lifte gab es einen gespurten Wanderweg. Rund 5 Kilometer und 180 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Immer wieder die Skipiste und Langlaufloipe im Blick, gab es – neben der schönen Landschaft – stets etwas zu sehen. Für uns als Gipfeljäger ungewohnt: Die Strecke geht beständig auf und ab und das teilweise steil. Am Hotel Körbersee gab es noch eine kurze Erfrischung, bevor wir die Extra-Meile um den kleinen, völlig zugeschneiten, Körbersee liefen und den Rückweg antraten.

Nach der ersten Nacht im viel zu bequemen Bett des Hotels verbrachten wir ein paar Stunden auf dem Zimmer: Das Wetter war regnerisch und sollte zum Nachmittag in Schnee übergehen. Einmal ohne Stress einfach zu lesen ist eine Rarität geworden, die gerne genutzt wurde. Mittags wurde dann zur Arme-Seelen-Kapelle aufgebrochen (etwa 6 km, 200 hm). Eine Wanderung im Tal zu einer kleinen im 19. Jahrhundert von einem Mann erbauten Kapelle. Nach dem Regen war es uns zu riskant, uns in die Höhe zu wagen. Da reichten schon die etwa 100 Stufen in Serpentinen durch den Wald am Abschluss des Hinwegs. Ohne Wanderstöcke wäre das eine Rutschpartie geworden. In der Kapelle wurde dann kurz gevespert, zwei Kerzen entzündet und beobachtet, wie der Schnee vor den Fenstern fällt. Zurück im Hotel wurde der Wellnessbereich getestet und für gut befunden.

Tag 3: Schon am Morgen strahlend blauer Himmel, zapfige Kälte und gute Laune. Es ging zur Bergkristallalpe (ca. 11 km, 420 hm). Ab Au wurde losgelaufen. Den anfangs asphaltierten Weg betrat man vor lauter Eis lieber nicht, schließlich hatten wir zusätzliches Gewicht dabei: Ins Tal sollte gerodelt werden. Moti sprang – wie immer – fröhlich voraus und wir staunten über die wunderbare Schneelandschaft. Der Schnee vom Vortag hing schwer in den Bäumen, die Luft war kalt und die Sicht wahnsinnig klar. Als ein Päuschen gemacht wurde und Fraule Fotos machen wollte, war die Enttäuschung groß: Das Handy lag noch im Auto! An so vielen Stellen beim Aufstieg kam ein „Ach, das wäre jetzt ein tolles Foto“ auf, bald wurde dieser Spruch zum Witz des Tages. Die Schlitten ließen sich gut ziehen, der Anstieg war konstant aber mäßig. Nach ¾ der Strecke lichtete sich der Wald und der Blick auf ein wunderschönes winterliches Hochtal im gleißenden Sonnenschein eröffnete sich. Nach mehreren Serpentinen sah man erste kleine, winterfest zugenagelte Hütten und eine wunderbar geschnitzte Kapelle. Bald darauf kamen wir an der Bergkristallhütte an. Dort waren die zwei Hunde – eine trächtige Jagdhündin und eine junge Retrieverdame – sehr aufdringlich und ließen Moti nicht in Ruhe, weshalb wir bald von der kleinen Sonnenterrasse in die Hütte wechselten. Dort wurde lecker gespeist und ein kleiner Bergkristall erstanden – irgendwas muss man ja dann doch mitnehmen, wenn schon keine Bilder. Bergab ging es wahnsinnig flott: Die Bobs rutschten, teilweise

fast zu schnell auf eisigen Abschnitten. Moti lief fleißig mit. Der letzte Abschnitt vor dem Tal erforderte dann Vorsicht und Sicherheitsabstand. Die Piste war oberflächlich gefroren und so war das Bremsen und Lenken Schwerstarbeit.

Tag 4: Schneeschuhwandern. Herrchen sprach schon so lange davon und diesen Winter wollten wir es ausprobieren. Einen Steinwurf vom Hotel entfernt liegt die Talstation der Gondelbahn zum Diedamskopf. Dort wurden zwei Paar Schneeschuhe ausgeliehen, dann Tickets für die Gondelbahn gekauft und hoch zur Gipfelstation gefahren. Beim Einstieg noch etwas verkrampft, entspannte sich Moti bald in der Bahn. Selbst, dass an der Mittelstation Kinder einstiegen und er die ganze Zeit auf Frauchens Schoß ausharren musste, waren kein Grund für Aufregung. Vom Hotel hatten wir Ermäßigungskarten für die Bahn erhalten und Moti durfte kostenlos mitfahren. Nach einem Maulkorb wurde nicht verlangt. Oben angekommen, ging es mit den Schneeschuhen erst einmal zum Gipfel des Diedamskopfs. Die Aussicht in Richtung Norden zeigte, dass das Flachland Deutschlands Hochnebel hatte. Richtung Süden konnte man nur mit Sonnenbrille schauen: Die Sonne lachte über unzählige verschneite Gipfel. Weiter ging es am Rand der Piste – wir waren die ersten Schneeschuhwanderer der Saison und liefen auf jungfräulich gespurtem Weg – in Richtung Osten. Auf Höhe des Kaskers verließen wir die gespurten Wege und gingen, den Spuren von Tourenki folgend, in Richtung Neuhornbachhaus. Der erste Kamm war schwerlich zu erklimmen, so steil und tief war der Schnee. Nur Moti machte seine Sache fabelhaft, aber was erwartet man schon bei 10kg mit Quattro-Antrieb? Dafür wurden wir im Anschluss mit einer herrlichen Ruhe und unberührten Schneefeldern belohnt. So hatten wir uns das Schneeschuhwandern vorgestellt. Abseits der Piste konnte Moti nun auch endlich ohne Leine laufen und Fraule bremste das gesamte Team aus, weil es ständig stehenblieb und Fotos machen musste. Als es einmal nach Moti pfiff, schallte es dermaßen zwischen den Gipfeln, dass fortan nur noch leise gerufen wurde. Man will ja nicht die gesamte Tierwelt vor Ort verschrecken. Im Neuhornbachhaus mit seinem überaus freundlichen Wirt – Hunde sind ihm die liebsten Gäste – stärkte sich das Dreiergespann dann und saß zufrieden in der Sonne. Herrchen entschied sich für einen Abstieg per Pedes. Fraule quatschte noch locker eine Halbe Stunde mit dem Wirt und lieh sich dann einen Rodel, um mit Moti als Begleiter flott hinterher zu kommen.

Den letzten Tag gingen wir in Ruhe an. Nach Packen und ausgiebigem Frühstück schlenderten wir durch Schoppernau und stöberten etwas in den Läden. Wir erstanden an diesem Tag noch eigene Schneeschuhe und einen größeren Rucksack für Fraule, die ja auch die Hundeausstattung immer mitträgt. Nach einem überaus gelungenen Urlaub und dem Entschluss, mit Sicherheit einmal wieder in dieses schöne Tal zu fahren, ging es dann wieder nach Hause.