Unsere Heimat ist ein Traum fĂŒr Hund und Mensch💙......    17.5.2020

In den fiesen Coronazeiten ist das Wetter und Natur das einzig wirklich positive an der jetzigen Lage...

Die BĂ€ume stehen prachtvoll und vollgepackt bis in die letzten Ästchen mit frischen Laub und BlĂŒten.Die Hecken und StrĂ€ucher sind dicht und voller Leben.Die unzĂ€hligen Vögel sind fleißig am Nestbau oder schon am BrĂŒten...die Wiesen sind  fett und saftig,mit unzĂ€hligen Blumen die man noch aus Kindheitstagen kennt,taumelnden Schmetterlingen,emsige Bienen und dicken Hummeln....

Man kann eintauchen in die ĂŒppig wuchernde unberĂŒhrten Landschaft und neuer Kraft schöpfen.

Vollkommen kostenlos!

FĂŒr die Vierbeiner ist es ein Paradies....

KĂŒhle,plĂ€tschernde BĂ€chlein,kleine Rinnsale mit glasklarem Wasser und sooo vieles zu erschnĂŒffeln und entdecken....😊

Wo?

Richtung Hayingen....

"Glastal" ĂŒber Zwiefalten und wieder zurĂŒck.

Wirklich eine Traumwanderung in einer wunderschönen Landschaft...

Wer?

Unser TEAMI Petzi mit Schatzi und ihren zwei Lieblingen AENNY und LUCKE !😄

 


Wanderung mit Family!😊

Nicht weit zu fahren...

Hunde dĂŒrfen mit....

Kinder finden es auch spannend...

Wetter ganz prima..

Scheeee und lehrreich war es auch!😊

Und nach Wochen fĂŒr Kids,Hund,Mama und Papa mal wieder eine Abwechslung!


KLEINER MAI-AUSFLUG COOKIE MIT FAMILIE....

Unsere Hettinger Aussenstelle macht bei diesem Traumwetter des öfteren wunderschöne Hundewanderungen mit der ganzen Familie.Karen findet dabei immer Zeit ihre Freunde mit interessanten und schönen Bildern zu versorgen.....

"Warum den in die Ferne schweifen,denn das Gute liegt so nah."

Das Laucherttal und die hĂŒgelige Umgebung ist jederzeit eine Wandertour wert....ODER MEHRERE!😊 

Die Natur birgt in dieser Gegend eine vielzahl von schönen und seltenen Blumen und Pflanzen...Ganz zu Schweigen von traumhaften Aussichten und kleinen SehenswĂŒrdigkeiten...

UND DEM HUND MUSS JA AUCH WAS GEBOTEN WERDEN😆


Schoppernau – das neue Jahr im Schnee einlĂ€uten

Moti mit Baggage zog es kurz nach dem Jahreswechsel in den schönen Bregenzerwald. Schon im Oktober gebucht freuten sich alle sehr, dass sie aus dem Tristen Grau in sonnige Gefilde mit viel Schnee und Wanderspaß ziehen konnte.

GenĂ€chtigt wurde im Hotel Elisabeth in Schoppernau. Eine ĂŒberschaubare GrĂ¶ĂŸe, FrĂŒhstĂŒck mit Produkten aus der Region inklusive, ein kleiner Wellnessbereich und – das Wichtigste – „Hunde willkommen“ waren entscheidend fĂŒr diese Unterkunft. Das ist im Umkreis in den Hotels nicht gerade die Regel. FĂŒr Mehrhundehalter ist ein Hotelzimmer wegen der Abgabe pro Hund und Nacht vermutlich kaum bezahlbar. Wir konnten sogar entscheiden, ob wir Moti mit zum FrĂŒhstĂŒck nehmen wollen, dann hĂ€tten wir in einem Nebenraum vom BĂŒffet gegessen. Jedoch war es uns gerade recht, wenn der kleine Fuchs nach der Morgenrunde und FrĂŒhstĂŒck noch eine Runde pennen konnte, bevor wir zur jeweiligen Tageswanderung aufbrechen.

Am westlichen Ortsrand von Schoppernau gelegen, konnte sogar fußlĂ€ufig zu den meisten Wanderungen gestartet werden. Schon auf der Hinfahrt hielten wir wenige Kilometer vor dem Ziel an, um direkt vom Hochtannbergpass zum Körbersee zu wandern. Der Parkplatz an der Skipiste der Salober-Lifte gab es einen gespurten Wanderweg. Rund 5 Kilometer und 180 Höhenmeter galt es zu bewĂ€ltigen. Immer wieder die Skipiste und Langlaufloipe im Blick, gab es – neben der schönen Landschaft – stets etwas zu sehen. FĂŒr uns als GipfeljĂ€ger ungewohnt: Die Strecke geht bestĂ€ndig auf und ab und das teilweise steil. Am Hotel Körbersee gab es noch eine kurze Erfrischung, bevor wir die Extra-Meile um den kleinen, völlig zugeschneiten, Körbersee liefen und den RĂŒckweg antraten.

Nach der ersten Nacht im viel zu bequemen Bett des Hotels verbrachten wir ein paar Stunden auf dem Zimmer: Das Wetter war regnerisch und sollte zum Nachmittag in Schnee ĂŒbergehen. Einmal ohne Stress einfach zu lesen ist eine RaritĂ€t geworden, die gerne genutzt wurde. Mittags wurde dann zur Arme-Seelen-Kapelle aufgebrochen (etwa 6 km, 200 hm). Eine Wanderung im Tal zu einer kleinen im 19. Jahrhundert von einem Mann erbauten Kapelle. Nach dem Regen war es uns zu riskant, uns in die Höhe zu wagen. Da reichten schon die etwa 100 Stufen in Serpentinen durch den Wald am Abschluss des Hinwegs. Ohne Wanderstöcke wĂ€re das eine Rutschpartie geworden. In der Kapelle wurde dann kurz gevespert, zwei Kerzen entzĂŒndet und beobachtet, wie der Schnee vor den Fenstern fĂ€llt. ZurĂŒck im Hotel wurde der Wellnessbereich getestet und fĂŒr gut befunden.

Tag 3: Schon am Morgen strahlend blauer Himmel, zapfige KĂ€lte und gute Laune. Es ging zur Bergkristallalpe (ca. 11 km, 420 hm). Ab Au wurde losgelaufen. Den anfangs asphaltierten Weg betrat man vor lauter Eis lieber nicht, schließlich hatten wir zusĂ€tzliches Gewicht dabei: Ins Tal sollte gerodelt werden. Moti sprang – wie immer – fröhlich voraus und wir staunten ĂŒber die wunderbare Schneelandschaft. Der Schnee vom Vortag hing schwer in den BĂ€umen, die Luft war kalt und die Sicht wahnsinnig klar. Als ein PĂ€uschen gemacht wurde und Fraule Fotos machen wollte, war die EnttĂ€uschung groß: Das Handy lag noch im Auto! An so vielen Stellen beim Aufstieg kam ein „Ach, das wĂ€re jetzt ein tolles Foto“ auf, bald wurde dieser Spruch zum Witz des Tages. Die Schlitten ließen sich gut ziehen, der Anstieg war konstant aber mĂ€ĂŸig. Nach Ÿ der Strecke lichtete sich der Wald und der Blick auf ein wunderschönes winterliches Hochtal im gleißenden Sonnenschein eröffnete sich. Nach mehreren Serpentinen sah man erste kleine, winterfest zugenagelte HĂŒtten und eine wunderbar geschnitzte Kapelle. Bald darauf kamen wir an der BergkristallhĂŒtte an. Dort waren die zwei Hunde – eine trĂ€chtige JagdhĂŒndin und eine junge Retrieverdame – sehr aufdringlich und ließen Moti nicht in Ruhe, weshalb wir bald von der kleinen Sonnenterrasse in die HĂŒtte wechselten. Dort wurde lecker gespeist und ein kleiner Bergkristall erstanden – irgendwas muss man ja dann doch mitnehmen, wenn schon keine Bilder. Bergab ging es wahnsinnig flott: Die Bobs rutschten, teilweise

fast zu schnell auf eisigen Abschnitten. Moti lief fleißig mit. Der letzte Abschnitt vor dem Tal erforderte dann Vorsicht und Sicherheitsabstand. Die Piste war oberflĂ€chlich gefroren und so war das Bremsen und Lenken Schwerstarbeit.

Tag 4: Schneeschuhwandern. Herrchen sprach schon so lange davon und diesen Winter wollten wir es ausprobieren. Einen Steinwurf vom Hotel entfernt liegt die Talstation der Gondelbahn zum Diedamskopf. Dort wurden zwei Paar Schneeschuhe ausgeliehen, dann Tickets fĂŒr die Gondelbahn gekauft und hoch zur Gipfelstation gefahren. Beim Einstieg noch etwas verkrampft, entspannte sich Moti bald in der Bahn. Selbst, dass an der Mittelstation Kinder einstiegen und er die ganze Zeit auf Frauchens Schoß ausharren musste, waren kein Grund fĂŒr Aufregung. Vom Hotel hatten wir ErmĂ€ĂŸigungskarten fĂŒr die Bahn erhalten und Moti durfte kostenlos mitfahren. Nach einem Maulkorb wurde nicht verlangt. Oben angekommen, ging es mit den Schneeschuhen erst einmal zum Gipfel des Diedamskopfs. Die Aussicht in Richtung Norden zeigte, dass das Flachland Deutschlands Hochnebel hatte. Richtung SĂŒden konnte man nur mit Sonnenbrille schauen: Die Sonne lachte ĂŒber unzĂ€hlige verschneite Gipfel. Weiter ging es am Rand der Piste – wir waren die ersten Schneeschuhwanderer der Saison und liefen auf jungfrĂ€ulich gespurtem Weg – in Richtung Osten. Auf Höhe des Kaskers verließen wir die gespurten Wege und gingen, den Spuren von Tourenki folgend, in Richtung Neuhornbachhaus. Der erste Kamm war schwerlich zu erklimmen, so steil und tief war der Schnee. Nur Moti machte seine Sache fabelhaft, aber was erwartet man schon bei 10kg mit Quattro-Antrieb? DafĂŒr wurden wir im Anschluss mit einer herrlichen Ruhe und unberĂŒhrten Schneefeldern belohnt. So hatten wir uns das Schneeschuhwandern vorgestellt. Abseits der Piste konnte Moti nun auch endlich ohne Leine laufen und Fraule bremste das gesamte Team aus, weil es stĂ€ndig stehenblieb und Fotos machen musste. Als es einmal nach Moti pfiff, schallte es dermaßen zwischen den Gipfeln, dass fortan nur noch leise gerufen wurde. Man will ja nicht die gesamte Tierwelt vor Ort verschrecken. Im Neuhornbachhaus mit seinem ĂŒberaus freundlichen Wirt – Hunde sind ihm die liebsten GĂ€ste – stĂ€rkte sich das Dreiergespann dann und saß zufrieden in der Sonne. Herrchen entschied sich fĂŒr einen Abstieg per Pedes. Fraule quatschte noch locker eine Halbe Stunde mit dem Wirt und lieh sich dann einen Rodel, um mit Moti als Begleiter flott hinterher zu kommen.

Den letzten Tag gingen wir in Ruhe an. Nach Packen und ausgiebigem FrĂŒhstĂŒck schlenderten wir durch Schoppernau und stöberten etwas in den LĂ€den. Wir erstanden an diesem Tag noch eigene Schneeschuhe und einen grĂ¶ĂŸeren Rucksack fĂŒr Fraule, die ja auch die Hundeausstattung immer mittrĂ€gt. Nach einem ĂŒberaus gelungenen Urlaub und dem Entschluss, mit Sicherheit einmal wieder in dieses schöne Tal zu fahren, ging es dann wieder nach Hause.